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Fahrenheit 9/11

USA 2004

DVD 122min

Standort

WestEnd Doku - Zeitgeschichte

Sprachen
Deutsch, Englisch   
Untertitel
Deutsch, Englisch   
Regie
Michael Moore
Drehbuch
Michael Moore
Musik
Jeff Gibbs
Produzent
Harvey Weinstein, Bob Weinstein, Michael Moore, Jeff Gibbs, Rita Dagher, Jim Czarnecki, Kathleen Glynn
Auftritt
Robert De Niro, Ben Affleck, Britney Spears, Larry King, Stevie Wonder, George W. Bush, Bill Clinton, Colin Powell, Condoleezza Rice, Barbara Bush, Donald Rumsfeld, Osama bin Laden, George Bush, Saddam Hussein, Paul Wolfowitz
Schauspiel
Michael Moore, Stanley Clarke, Patrick Hamilton, John Ashcroft
Awards
Cannes: Goldene Palme
Goldene Himbeere: Schlechtester Schauspieler für George W. Bush
Genre
Western, Action, Dokumentation
Stichworte
Terror, Kriegs-/Antikriegsfilm, Doku - Zeitgeschichte
Inhalt
Michaels Moores polemische Abrechnung mit George W. Bush und dessen Reaktion auf die Anschläge vom 11. September. Beleuchtet werden vor allem die Verbindungen der Bush-Familie mit dem Königshaus Saud.

Kommentare

4 Punkte von Tino:
Fahrenheit 9/11 ist der letzte Streich von Michael Moore. Der umstrittene Dokumentarfilmer setzt sich in seinen Werken kritisch mit den gesellschaftlichen Zusammenhängen in den USA auseinander. Bezugspunkt ist immer wieder Flint/Michigan, seine Heimatstadt, die seit den Massenentlassungen bei General Motors in einen Abwärtsstrudel geraten ist. In Fahrenheit 9/11 zeigt er die Machtstrukturen um die Familie Busch auf und führt sie (für viele Kritiker zu einseitig) als Ursache für die gewonnene Wahl, den Krieg gegen den Irak und das vermeintlich unmotivierte Vorgehen bei der Ergreifung Bin Ladens ins Feld. Die Dokumentation ist ein Indizienprozess gegen die Bush-Administration und kam noch vor den letzten US-Amerikanischen Wahlen in die Kinos. Sie eröffnet interessante und erschütternde Einblicke in die Hinterstübchen der Macht und liefert erschütternde Bilder des Krieges. Das Ziel ist eindeutig. Die Wiederwahl George Bushs soll verhindert werden. Geklappt hats nicht und warum, dafür kann man bei Fahrenheit 9/11 antworten finden. Die Dokumentation ist im typischen Michael Moore Stil eher poppig als trocken und trotzdem oder genau deswegen lehrreich und sehenswert, wenn man sich dabei immer kritisch vor Augen führt, dass die Doku nur einen Ausschnitt aus der Realität darstellt und mit der beschriebenen Intention gedreht wurde.

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb