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Kap der Angst
Cape Fear

USA 1991

DVD 123min

Standort

WestEnd Regisseure A-Z

Sprachen
Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch   
Untertitel
Deutsch, Englisch, Französisch, Niederländisch, Polnisch, Tschechisch, Portugiesisch, Bulgarisch, Dänisch, Finnisch, Griechisch, Norwegisch, Schwedisch, Türkisch, Ungarisch   
Regie
Martin Scorsese
Drehbuch
Wesley Strick, John D. MacDonald
Kamera
Freddie Francis
Musik
Bernard Herrmann, Elmer Bernstein
Produzent
Steven Spielberg, Frank Marshall, Barbara De Fina
Schauspiel
Robert De Niro, Nick Nolte, Jessica Lange, Juliette Lewis, Martin Balsam, Robert Mitchum, Antoni Corone, Illeana Douglas, Joe Don Baker, Catherine Scorsese, Gregory Peck, Charles Scorsese, Fred Dalton Thompson, Domenica Cameron-Scorsese, Zully Montero
Empfohlen von
Mitarbeiter
Genre
Thriller
Stichworte
Remake
Inhalt
Ein Familienvater wird von seiner Vergangenheit eingeholt, bedroht und zum Showdown auf einem Hausboot gezwungen. Harter, eindringlich inszenierter Psychothriller. Remake von J. Lee Thompsons "Kap der Angst - Ein Köder für die Bestie" von 1961.

Kommentare

4 Punkte von T- Bone Steak:
Als der (bis in die kleinsten Nebenrollen großartig besetzte Film) damals in die deutschen Kinos kam, schüttelte Mr.Tagesthemen Uli Wickert in (schlecht) gespielter Fassungslosigkeit sein mediales Haupt. Gerade gab es in der Sendung einen Beitrag zum Kinostart des Films- und gezeigt wurde natürlich prompt die Szene,in der de Niro ein Stück Wange aus dem Gesicht seines Opfers beisst und lässig Richtung Kamera ausspuckt. Für das Mainstream-Kino war damit wohl eine neue Schmerzgrenze erreicht. Aber Scorsese war ja nun nie besonders zimperlich, was Gewaltdarstellung angeht. Und- spekulativ, oder nicht- die einschlägigen Szenen integrieren sich auch hier in eine Handlung um Schuld, Sühne und Lebenslügen, die in einem gespenstischen und quasiereligiösen Showdown münden. An den Händen klebt Blut, gewaschen werden sie in Unschuld. Faszinierend.

5 Punkte von Liv:
Scorsese dreht ein Remake...eigentlich hat er das nicht nötig, doch Anfang der 90er Jahre waren wohl schon einige Gewohnheiten und Momente von Trägheit in ihm präsent... Neben dieser leichten cineastischen Kritik ist ´Kap der Angst´ aber ein richtig guter Film. Denn als ein deprimierendes Gesellschaftsporträt angelegt, entwirft Scorsese ein spannendes Kaleidoskop von Lüge, Angst und Schuld. Ein virtuos inszenierter, komplexer Film in dessen innerstem Kern sich die Klage über den Verlust an Integrität und Menschlichkeit verbirgt. Gelungen, absolut gelungen.

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb