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Lautlos

BRD 2004

DVD 92min

Standort

WestEnd Thriller - Deutsch

Sprachen
Deutsch   
Regie
Mennan Yapo
Drehbuch
Mennan Yapo
Kamera
Torsten Lippstock
Musik
Gary Marlowe, Ben Mono
Produzent
Tom Tykwer, Stefan Arndt
Schauspiel
Joachim Król, Nadja Uhl, Christian Berkel, Tim Seyfi, Mehmet Kurtulus, Rudolf Martin, Peter Fitz, Murat Yilmaz, Wilhelm Manske, Lisa Martinek, Gertraud Jesserer, Thomas Langhoff
Genre
Thriller, Gangsterfilm
Stichworte
Profikiller
Inhalt
Ein professioneller Killer Joachim Król verliebt sich in die Geliebte eines seiner Opfer und rettet diese vor dem Selbstmord. Er beschließt, und wie könnte es auch anders sein, nach seinem letzten Auftrag mit der Frau ein neues Leben anzufangen. Überzeugend gespielt und spannend inszeniert.

Kommentare

4 Punkte von Lars Tuncay:
Viktor (Jachim Król) ist lautlos. Er verschmilzt mit dem Schatten, aus dem er sich nur löst, um sein Opfer aufzufangen, damit ihn die gegenüber stationierten Observierer nicht entdecken. Viktor ist ein Profi in seinem Beruf und sein Metier ist das Töten. Eine Profession, bei dem jedes Gefühl tödlich sein kann. Doch ausgerechnet bei diesem Auftrag verliebt er sich in Nina (Nadja Uhl), die schlafende Freundin des Opfers. Er beobachtet sie, folgt ihr und rettet ihr Leben, als sie sich Tags drauf von einer Brücke stürzt. Für ihn steht fest: für sie würde er sein Leben ändern. Doch es wartet noch ein Auftrag auf ihn und die Ermittler unter dem Profiler Lang (Christian Berkel) sind ihm bereits auf der kaum erkennbaren Spur. Joachim Król als Profikiller. Zunächst schwer vorstellbar, ob der gütigen Gesichtszüge und der sanften Art des Mimen, der in der Vergangenheit Filme, wie „Die Zugvögel“ oder „Der bewegte Mann“ mit seinem Auftritt veredelte. Doch Król würde nicht zu der Handvoll großartiger deutscher Schauspieler zählen, wenn er diese Herausforderung nicht zu meistern verstünde. Seine Wandlungsfähigkeit und Risikobereitschaft, die er schon damals bei Tom Tykwers Regiedebüt „Die tödliche Maria“ unter Beweis stellte, machen den ebenfalls ersten Langfilm von Mennan Yapo zu einem spannenden, stellenweise allzu sehr stilisierten, aber in der deutschen Kinolandschaft erfrischend ungewöhnlichen Thriller, den Kameramann Lars-Olav Beier in beeindruckenden Cinemascope-Bildern einfängt. Respekt auch an die beiden X-Filmer Arndt und Tykwer, die hier erneut ihre exzellente Spürnase für junge Talente beweisen.

3 Punkte von Bodo Morten:
Die drei Punkte verdient sich der Film durch die, für deutsche Verhältnisse, schicke Machart. Auch die Darsteller füllen ihre Rollen gut aus, aber trotzdem kann ich dem Film nicht mehr als drei Punkte geben. Um gut zu sein, muss in erster Linie die Handlung tragend sein, was hier allerdings in keinster Weise zutrifft. Das Ganze ist so übertrieben durchkonstruiert und von der "Ahnung" des Profilers getragen, dass man vor seinem Verstand, nicht mehr als drei Punkte rechtfertigen kann.

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb