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Agitator
Araburu tamashii-tachi/荒ぶる魂たち

Japan 2001

DVD 150min

Standort

WestEnd Gangsterfilm

Sprachen
Deutsch, Japanisch   
Regie
Takashi Miike
Kamera
Kiyoshi Itô
Musik
Kôji Endô
Produzent
Fujio Matsushima
Literaturvorlage
Shigenori Takechi
Schauspiel
Renji Ishibashi, Masaya Kato, Hiroki Matsukata, Masatô Ibu, Mickey Curtis,  Hakuryu, Ryosuke Miki, Takashi Miike, Yoshiyuki Daichi, Aya Kawamura
Empfohlen von
Martin, Mitarbeiter
Genre
Action, Gangsterfilm
Stichworte
Far East
Inhalt
Solider, hart erzählter Yakuza-Film um einen Bandenkrieg mit immer wechselnden Koalitionen. Die glaubhaften Charaktere und der unterkühlte Realitätssinn überzeugen.

Kommentare

2 Punkte von Björn Siebert:
Ich halte nicht viel von Takashi Miike, einerseits weil er zu viel dreht, andererseits weil er nicht weiß was er dreht. Seine konzentriertesten Arbeiten bilden in der Summe zwar ein nettes Werk, dazwischen gibts allerdings viel Trash, viele gewöhnliche Brutalofilme und einen Haufen Pornos. Sein bester Film ist und bleibt "Audition", der allerdings ist anbetungswürdig. Agitator hingegen ist solide Hausmannskost, gewöhnlich, derb, brutal, visuell ungeschickt bis dämlich. Von Martin Scorsese könnte Miike mal was über die Ökonomie der Einstellungen lernen, stattdessen pflanzt er die Kamera dahin wo es gerade passt. So gibt es Einstellungen aus der Luft, schräg von oben, und aus der Froschperspektive zu bewundern, immer schön bunt und wild, so wie Oliver Stone in seinen miesesten Jahren (und die sind immer noch nicht vorbei), vergleich dazu U-Turn und Natural Born Killers. Ich bin ratlos, und schaue mir lieber noch mal Audition an.

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