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Oldboy
올드보이

Südkorea 2003

DVD, BLU 120min

Standort

WestEnd Regisseure A-Z

Sprachen
DVD:, Deutsch, Koreanisch   BLU:, Deutsch, Koreanisch   
Untertitel
DVD:, Deutsch   BLU:, Deutsch   
Regie
Chan-Wook Park
Drehbuch
Chan-Wook Park, Jo-yun Hwang, Chun-hyeong Lim, Joon-hyung Lim
Kamera
Jeong-hun Jeong
Musik
Antonio Vivaldi
Produzent
Seung-yong Lim
Comic
Nobuaki Minegishi, Garon Tsuchiya
Schauspiel
Min-sik Choi, Ji-tae Yu
Awards
Cannes: Großer Preis der Jury
Empfohlen von
Inga, Miriam, Mitarbeiter
Genre
Drama, Thriller
Stichworte
Far East, Superhelden, Verbrechen, Comicverfilmung
Inhalt
15 Jahre bleibt Oh Dae-Su in einem Raum eingesperrt, ohne den Grund für seine Gefangenschaft zu kennen. Als er dann plötzlich freikommt, begibt er sich auf die Suche nach seinen Peinigern und nach des Rätsels Lösung, welche für alle Beteiligten Überraschungen birgt. "Oldboy" ist ein fantastisch gespieltes, bitter-tragisches und oft extrem brutales Filmerlebnis, das völlig zu Recht mit dem großen Preis der Jury in Cannes 2004 ausgezeichnet wurde.
Der Film ist der Zweite in Park Chan-Wooks Rächetrilogie (Wo Sympathy for Mr. Vengeance der Erste und Lady Vengeance der Letzte ist).

Der Film ist an dem japanischem Manga (von Garon Tsuchiya (Autor) und Nobuaki Minegishi (Zeichner)) mit gleichem Namen angelehnt. Die Handlung wurde etwas verändert. Shinichi Goto (Hauptdarsteller in dem Manga) ist ein physisch und mental starker Kämpfertyp, Oh Dae-su (Filmhauptdarsteller) aber geistig und körperlich ein Wrack. Der Film fügt hinzu, daß Oh Dae-su des Mordes an seiner Frau angeklagt ist, was im Manga nicht vorkommt. Auch der Entführungsgrund wurde geändert: anstelle einer "Banalität" im Manga war es im Film die Entdeckung von Inzest. Auch die bekannte Kalmar-Szene am Ende des Filmes ist eine Neuerfindung vom Regisseur Park Chan-wook. Der Film ist auch gewaltätiger als der Manga.

Kommentare

4 Punkte von peter.shaw:
Kurz nach Beginn des Films wird Oh Dae Su (Ji-tae Yu) von Unbekannten verschleppt und gefangengenommen. Ohne den Grund dafür zu erfahren, wird er in einem hermetisch abgeschlossenen Zimmer eingesperrt. Als einzige Verbindung zur Außenwelt dient ihm das Fernsehen, über das er erfährt, daß seine Frau ermordet und seine Tochter gekidnappt wurde – beides lastet man ihm an. Nach 15 Jahren wird Oh Dae Su unvermittelt freigelassen; sein Ziel ist es nun, den Unbekannten zu finden, der für seine Folter verantwortlich ist und sich zu rächen. Sein Peiniger setzt sich mit Dae Su in Verbindung und stellt ihm das Ultimatum, innerhalb von 5 Tagen den Grund für die erlittenen Qualen zu erfahren, ansonsten würden weitere Menschen sterben… Der koreanische Regisseur Park Chan-Wook hat mit dieser Verfilmung einer Manga-Serie 2004 den „Grand Prix der Jury“ in Cannes errungen. Der Film zeichnet sich durch elegante Kameraführung und Ausstattung sowie einen gelungenen klassischen Soundtrack (Vivaldi) aus. Obwohl die teilweise sehr brutale Gewalt weniger im Detail dargestellt wird, erzeugt deren Andeutung beim Zuschauer nicht weniger Effekt. Das zunächst sehr verwirrend angedeutete Geheimnis, das sich hinter Oh Dae Sus Qualen verbirgt, nimmt im Laufe des Filmes mehr und mehr Gestalt an. Dabei bleibt der Plot trotz aller Mysterien letztendlich durchaus logisch. Obwohl Oh Dae Su die große Liebe findet, hinter das Geheimnis kommt und Rache üben kann, muß man nicht mit einem Happy End rechnen...

5 Punkte von Liv:
Wer ist Chan-Wook Park? Bis zu diesem Film hatte die Welt noch nichts von ihm gehört, und dann taucht mit solch einem nachdrücklichen filmischen Statement auf. In phänomenaler, absolut moderner Regieführung treibt Park den Zuschauer a la tour de force durch die wabernden Szenerien. Bemerkenswert, dass "Oldboy" eine große Menge filmischer Kenntnis voraussetzt, um Möglichkeiten zu entwickeln, die Story zu begreifen. In vielen Momenten erinnert die Kombination von extremer Gewalt und betörend schöner klassischer Musik an "the good old-Kubrick".

5 Punkte von anonym:
Sehr gelungenes Psycho-Drama aus Südkorea. Nach dem Cover hatte ich einen brutalen Gewaltfilm erwartet. Aber nein, dieser Film überzeugt durch Handlung und Kulisse. Familienvater Oh Dae-sue wird scheinbar ohne Grund in einen fensterlosen Raum eingesperrt. Einziger Kontakt nach draussen ist der Fernseher. Dort sieht er, das seine Frau ermordet wurde und er der Täter sein soll. Nach 15 Jahren erwacht er auf einer Dachterrasse in Freiheit und er stellt sich die Fragen: Warum wurde ich eingesperrt? Wer hat meine Frau getötet? Und damit beginnt die Suche, den er will Rache! Doch so einfach ist es nicht, denn es geht nicht nur um Rache, sondern auch um Liebe, Schuld und Sühne. Sehr bewegender Film mit überraschendem Ende.

5 Punkte von Lars Tuncay:
Nach dem hochspannenden und weisen Grenz-Drama "Joint Security Area" thematisiert Regisseur Chan-Wook Park ("Sympathy for Mr. Vengeance") hier erneut die Rache. Wie immer großartig gefilmt, hervorragend gespielt, verschachtelt, und dennoch vollends schlüssig erzählt und mit typisch asiatischer Härte. Nichts für Zartbesaitete.

3 Punkte von Ferneemamp:
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