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Hinter dem Horizont - Das Ende ist nur der Anfang
What Dreams May Come

USA 1998

DVD 113min

Standort

WestEnd Drama - Hollywood

Sprachen
Deutsch, Englisch   
Untertitel
Deutsch, Englisch   
Regie
Vincent Ward
Drehbuch
Richard Matheson, Ronald Bass
Kamera
Eduardo Serra
Musik
Ennio Morricone, Michael Kamen, Mark Snow
Produzent
Scott Kroopf, Ronald Bass
Schauspiel
Robin Williams, Max von Sydow, Werner Herzog, Annabella Sciorra
Genre
Liebesfilm, Fantasy
Stichworte
Unfall, Selbstmord, Fantastischer Film
Inhalt
Chris Nielsen, ein erfolgreicher Arzt, stirbt bei einem tragischen Autounfall. Er erwacht irgendwo hinter dem Horizont, in einem Jenseits, wo all seine Träume und Fantasien zum Leben erwachen. In diesem himmlischen Paradies versucht Chris, seinen Frieden zu finden und die schmerzhafte Trennung von seiner Frau Annie zu überwinden. Auch Annie kann den Verlust ihres Mannes nicht ertragen und nimmt sich völlig verzweifelt das Leben. Im Gegensatz zu Chris findet sich Annie in einer trostlosen Hölle monströser Alptraumfantasien wieder, aus der es kein Zurück gibt. Chris kann und will nicht akzeptieren, daß er Annie niemals wiedersehen darf und beschließt, sie aus der Hölle zu befreien. Zusammen mit einem mysteriösen Spurenleser begibt er sich auf eine Reise hinab ins Reich der Finsternis - eine Reise, die ihn an die Grenzen des Wahnsinns treibt...

Kommentare

2 Punkte von Professor Flimmrich:
Gut, die grafischen Effekte sind recht beeindruckend - und dafür gab's schließlich seinerzeit auch einen Oskar. Aber sonst? Schlicht und einfach nichts. Ich hatte den Eindruck, daß Robin Williams inzwischen jede Rolle annehmen muß. Ebenso wie beispielsweise der optisch durchaus eindrucksvolle Max v. Sydow. Die Geschichte ist ebenso unglaubwürdig wie rettungslos sentimental. Die Charaktere sind holzschnittartig und klischeehaft gezeichnet, die Handlung kommt zuweilen mehr als schleppend voran, und das Ende ist so absehbar, daß es einen erbarmt. Die Ausstattung geizt nicht mit abgedroschenen Versatzstücken. Kurz und schlecht: So stellen sich Amerikaner den Himmel und die Hölle vor. Und genau das ist es offenbar, was Drehbuchautor und Regisseur sich mit diesem Film redlich verdient haben - einen konfusen und banalen "Himmel" und eine Hölle, die nur sehr mühsam die Qualität der einschlägigen Darstellungen im "alten Europa" auch nur erahnen läßt. Dieses Thema ist nun wirklich mehrfach mit Abstand brillanter verfilmt worden. Dabei hätte man es bewenden lassen sollen.

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