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Die Kinder des Monsieur Mathieu
Les Choristes

Frankreich, Schweiz, BRD 2004

DVD 95min

Standort

WestEnd Drama - Europa & Welt

Sprachen
Deutsch, Französisch   
Untertitel
Deutsch   
Regie
Christophe Barratier
Drehbuch
Christophe Barratier, Philippe Lopes-Curval
Kamera
Carlo Varini, Dominique Gentil
Musik
Bruno Coulais
Produzent
Jacques Perrin, Gerard Jugnot, Arthur Cohn
Schauspiel
Kad Merad, François Berléand, Jacques Perrin, Gerard Jugnot, Didier Flamand, Marie Bunel, Jean-Paul Bonnaire
Genre
Drama, Musikfilm, Komödie
Stichworte
Romantische Komödie, Schule/Uni, Musik
Inhalt
Frankreich 1949: Der arbeitslose Musiker Clément Mathieu bekommt eine Stelle als Erzieher in einem Internat für schwer erziehbare Kinder. Von der gnadenlosen Härte des Schulalltags und den eisernen sowie ergebnislosen Erziehungsmethoden des Vorstehers Rachin betroffen, beginnt Mathieu mit dem Zauber und der Kraft der Musik das Leben der Kinder zu verändern. Er schafft das Unglaubliche und gewinnt das Vertrauen seiner Schützlinge.(p)

Kommentare

4 Punkte von Toralf Brakutt:
Der Film dreht sich um marode und zugleich grausame Lehrmethoden eines Internats Ende der 1940er Jahre in Frankreich. Der neue Aufseher, Monsieur Mathieu, will versuchen, mit milderer Bestrafung und der Gründung eines Chores die Schule zu erhellen. Dadurch gibt er den Knaben ein Stück unbeschwerte Kindheit zurück. Ein bewegendes Drama über Identität, Erziehung, Neid und Anerkennung. Nach Amélie einer der Herz erweichendsten Filme, die ich je gesehen habe. Und versteckt schwingt noch immer Kritik über das Schulsystem (dieser Tage) mit. Vor allem musikalisch bleibt der Streifen garantiert tagelang in Erinnerung. In Frankreich haben diesen Film übrigens 6 Millionen Menschen allein im Kino gesehen, und das spricht für sich...

4 Punkte von anonym:
Ja, dieser Film ist schön, zum heulen schön. Unfähige Lehrer die nach dem einfachen Prinzip "Aktion- Reaktion" unschuldige Waisenkinder mit Kulleraugen und Milchgesichtern strafen! Der neue Lehrer, der alles doch nur in guter Absicht ändern wollte ist natürlich am Ende auch noch Opfer dieser Ungerechtigkeit, wie gemein! Vielleicht an manchen Stellen etwas zu aalglatt.

4 Punkte von Lars Tuncay:
Das Leben ist trist am Internat für schwer erziehbare Jungen im Frankreich des Jahres 1949. Jeglicher Spaß wird rigoros vom strengen Direktor Rachin (François Berléand) unterbunden. Bis der gescheiterte Musiker Clément Mathieu (Gérard Jugnot) an die Schule kommt und bei den Jungen die Leidenschaft für Gesang entfacht. Schon bald findet sich ein Chor zusammen und das schüchterne „Engelsgesicht“ Pierre (Jean-Baptiste Maunier) stellt sich als begnadeter Solist heraus. Sein Vertrauen und das seiner Mutter in die sich Clément verliebt, muss aber erst noch erlangt werden und nebenbei muss der Lehrer sein Projekt vor dem engstirnigen Schulleiter und gegen den rebellischen Schüler Mondain verteidigen. Produzent Christophe Barratier („Nomaden der Lüfte“) hat sich für sein Regiedebüt seiner zweiten großen Leidenschaft, der Musik, angenommen. Sie spielt die eigentlich Hauptrolle in dem sympathischen Lehrstück und beschwingt ebenso, wie der kauzige Lehrer Mathieu Schüler, Pädagogen und Publikum. Einen großen Anteil hat daran auch der in Frankreich sehr beliebte Komiker Gérard Jugnot, der hier gekonnt mit Witz und Anspruch jongliert. Man sieht wirklich in jeder Einstellung, wie viel Liebe alle Beteiligten in dieses Projekt, von dem sich auch Produzentenlegende Arthur Cohn („Central Station“) verzaubern lies, gesteckt haben. Da ist es auch verzeilich, dass manche Wendung zum Guten ein wenig übertrieben erscheint.

3 Punkte von claudia:
Im Grunde zeigt der Film nichts neues. Dynamischer Lehrer trifft in Jungeninternat für schwere Fälle auf ganz normale Kinder. Er nimmt sie wie sie sind - Alle singen im Chor – alle sind glücklich... - Ganz so glatt ist der Film nicht, aber zu glatt für 4 Punkte! Filmmusik ist schön, aber nicht revolutionär. Kann man sich mal ansehen!

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