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Lola rennt

BRD 1998

DVD 79min

Standort

WestEnd Liebesfilm-deutsch

Sprachen
Deutsch   
Regie
Tom Tykwer
Drehbuch
Tom Tykwer
Kamera
Frank Griebe
Musik
Tom Tykwer, Johnny Klimek, Reinhold Heil, Franka Potente, María Grever
Produzent
Stefan Arndt, Gebhard Henke
Schauspiel
Moritz Bleibtreu, Armin Rohde, Lars Rudolph, Joachim Król, Franka Potente, Herbert Knaup, Heino Ferch, Monica Bleibtreu, Nina Petri, Sebastian Schipper, Suzanne von Borsody, Ute Lubosch
Awards
Sundance: Publikumspreis
Independent Spirit: Bester Auslandsfilm
Genre
Liebesfilm, Thriller
Inhalt
Dreimal wiederholt sich der Versuch einer jungen Frau, ihrem Freund aus der Patsche zu helfen - mit jeweils unterschiedlichem Ergebnis. DER deutsche Film 1998/99! Temporeich, cool, kultig, mit fetzigem Zeitgeist-Soundtrack.

Kommentare

4 Punkte von Ecki:
Der lebendigste, modernste und im besten Sinne jugendlichste Film, den das deutsche Kino seit langem herausgebracht hat. Mit Speed-Zooms, Speed-Wischblenden, atemlosen Kamerafahrten und einem rasanten, doch den Überblick nicht aus den Augen verlierenden Schnitt legt LOLA RENNT Tempo vor. Franka Potente ist die quirlige und leidenschaftliche Lola, der 20 Minuten bleiben, um 100.000 Mark aufzutreiben, damit Freund Manni (Moritz Bleibtreu) nicht von einem Gangster gelyncht wird, weil er die Kohle in der U-Bahn zur Freude eines Penners liegen ließ. Wer kann mir helfen? denkt Lola in Hyperspeed nach, während die Kamera sie umkreist und hektisch aneinander gereihte Gedanken ihr durch den Kopf schießen. Dreimal schickt Regisseur Tom Tykwer Lola durch das sommerliche Berlin. Dreimal: Was wäre wenn? Ein furioses, kurzweiliges Stück Kino. Sehenswert, nicht nur für die MTV-Generation.

4 Punkte von Liv:
Ein Stern am bundesdeutschen Filmhorizont, der es trotz seiner Aktualität bis in das Filmmuseum Berlin geschafft hat: neben Schimanskis kultigem Parka steht in einer Glasvitrine eine Plastik-Lola mit dem stilbildenden Klamotten am Leib. So viel Nachhaltigkeit die Tykwers Werk in den Filmolymp hiefen - vor allem die Frische und Leichtigkeit lassen einen Vergleich mit epochalen Werken zu.

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb