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Gladiator

USA 2000

DVD 155min

Standort

WestEnd Regisseure A-Z

Sprachen
Deutsch, Englisch   
Untertitel
Deutsch, Englisch   
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Regie
Ridley Scott
Drehbuch
John Logan, William Nicholson, David Franzoni
Kamera
John Mathieson
Musik
Hans Zimmer, Klaus Badelt, Lisa Gerrard
Produzent
Ridley Scott, Walter F. Parkes, Douglas Wick, David Franzoni, Branko Lustig
Schauspiel
Russell Crowe, Joaquin Phoenix, Derek Jacobi, Djimon Hounsou, Richard Harris, Omid Djalili, Connie Nielsen, John Shrapnel, David Hemmings, Tomas Arana, Oliver Reed
Awards
Oscar: Bester Film
Oscar: Bester Hauptdarsteller für Russell Crowe
BAFTA: Bester Film
Empfohlen von
skies&clouds, Mitarbeiter
Genre
Drama, Action, Historienfilm
Stichworte
Rache, Sandalenfilm, Familie, Wüste
Inhalt
180 nach Christus: Der römische Feldherr Maximus, Opfer einer Intrige des jungen Kaisers, verdingt sich als Gladiator und sinnt auf Rache. Aufwendig gestaltetes, monumentales und dramatisches Helden-Epos. Eindrucksvolles Comeback des Sandalenfilm-Genres und des Regisseurs.

Kommentare

1 Punkte von Liv:
Dieses hirnlose Männlichkeits-Testament entzieht sich jeder logischen Überlegung. Ridly Scoot beweist, dass er vor allen Dingen in der Lage ist, unglaublich verlogene, aufgeblasene und heuchlerische Filme zu machen. Die Besetzung mit dem humpelnden Darstellerfiasko Russell Crowe unterstützt die Vermutung, dass Scott es auf einfachste, blutigste und oberflächlichste Schauwerte abgesehen hat. Dieser Film ist Müll, einfach nur Müll.

5 Punkte von Alex:
Kurz noch zur vorhergehenden Kritik. Die Qualität einem Film oder den Schaffenden abzusprechen, weil die einem unsymphatisch sind oder weil man einfach eine andere Sichtweise hat, ist doch recht simpel!? Wie soll man dann Troja bewerten, wenn Gladiator schon Müll sein soll? Nun zum Film, für mich schon ein moderner Klassiker. Gut, inhaltlich ist es nur eine Light-Version von "Der Untergang des römischen Reiches" mit ein bisschen "Spartacus" und noch anderen Zutaten bewährter Filme, aber es kommt ja immer drauf an wie man bewährtes zusammen mixt. Hier ist es einfach nur gewaltig, Scott setzt alle Mittel ein, die das Medium Film zu bieten hat. Die Story ist zwar nicht gerade komplex aber dafür emotional und mit angenehmen Pathos durchsetzt (ja, es gibt Menschen die auf Pathos stehen). Das Schauspielerensemble, angeführt durch Joaquin Phoenix, Connie Nielsen und Russel Crowe, spielt fantastisch! Hans Zimmer lieferte hier einen seiner besten Soundtracks ab, es nervt langsam wenn diese Musik immer wieder zitiert/kopiert wird (obwohl Zimmer sich auch immer selbst kopiert, wenn er merkt das ein Film einfach nur schlecht ist, siehe Pearl Harbor, King Arthur). Was Ridley Scott immer für Gemälde auf die Leinwand projeziert ist einfach nur irre, hier hat er wieder einen neuen State-of-the-Art-Stil kreiert (wie schon nach Alien und Blade Runner). Für mich ist er sowieso der visuell versierteste Filmemacher, der einzige der noch schönere Bilder macht ist Terrence Malick; weitere visuelle Maker sind Stone, Jackson, Leone und Fincher. Scott hatte endlich wieder einen künstlerischen und finanziellen Knaller gelandet, nachdem er einige Jahre nur mittelmäßige Filme gemacht hat, darunter der dümmliche und unsägliche "Akte Jane"-der Tiefpunkt seiner Karriere! Wer ein spannendes, actionreiches, episches und emotionales Historiendrama (das rockt einfach) sehen will, ist genau richtig. Für Leute die nicht auf Movies stehen, sondern lieber abgedrehte Theaterstücke sehen wollen, bleiben bitte bei den 100% biologisch abbaubaren Filmen!

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb