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Die Unglaublichen
The Incredibles

USA 2004

DVD 121min

Standort

WestEnd Kinderfilm - Zeichentrick

Sprachen
Deutsch, Englisch, Türkisch   
Untertitel
Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Arabisch, Türkisch   
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Regie
Brad Bird
Drehbuch
Brad Bird
Kamera
Andrew Jimenez, Patrick Lin, Janet Lucroy
Musik
Michael Giacchino
Produzent
John Lasseter
Stimme
Samuel L. Jackson, Andrew Stanton, Bob Peterson, Brad Bird, Holly Hunter, Wallace Shawn, Jason Lee, Craig T. Nelson, Elizabeth Pena, Dominique Louis
Awards
Saturn Award: Best Animated Film
Empfohlen von
Inga, Mitarbeiter
Genre
Abenteuerfilm, Kinderfilm, Komödie, Trick/Animation, Action
Stichworte
Computeranimation, Superhelden
Inhalt
Wegen Kollateralschäden wurden vor Jahrzenten die Superhelden in Rente geschickt, doch plötzlich scheinen sie wieder nötig, um die Welt zu retten. Besonders die Familienszenen sind köstlich, leider wirkt der Film streckenweise wie ein Werbetrailer für das begleitende Computerspiel.

Kommentare

5 Punkte von peter.shaw:
Die Welt hat genug von den ständigen Einsätzen der Superhelden, die den Steuerzahler Jahr für Jahr Millionen kosten. Aus diesem Grund hat die Regierung beschlossen, sämtliche Superhelden in ein „Superheldenschutzprogramm“ aufzunehmen. Daher lebt der frühere Mr. Incredible (gesprochen von Markus Maria Profitlich) mit seiner Frau, der ehemaligen Elastigirl, (gesprochen von Kathrin Fröhlich, der deutschen Cameron Diaz) und seinen beiden Kindern in einer amerikanischen Vorstadt. Er geht einem unverdächtigen Job als Versicherungsangestellter nach und hat die Verpflichtung, seine Superkräfte fortan geheim zu halten. Natürlich ist Mr. Incredible mit diesem gewöhnlichen Leben unzufrieden, so daß er gerne ein höchst geheimes Angebot annimmt, bei dem er seine Kräfte unter Beweis stellen kann. Ein neuer Superbösewicht tritt auf den Plan, der es speziell auf Mr. Incredible abgesehen hat... „Die Unglaublichen“ wurde von den Pixarstudios (Findet Nemo, Toy Story) nicht nur perfekt animiert, sondern überzeugt auch durch die Handlung. Der Animationsfilm ist sowohl visuell als auch akustisch ein Erlebnis, das durch immer neue, verzwickte Wendungen in James-Bond-Manier durchweg spannend und gleichzeitig amüsant unterhält. Die deutsche Synchronfassung mit prominenten Sprechern wie Barbara Schöneberger, Kai Pflaume, Felicitas Woll ist ebenfalls sehr gelungen.

4 Punkte von tromaville:
Ein Film für kinder? Der neue Geniestreich von Pixar ist, glaube ich, der beste von allen! Mr. Incredible und Elasticgirl die in den Ruhestand geschickt wurde, bauen sich über die Jahre eine Familie auf. Ein Sohn der superschnell ist und eine Tochter die sich unsichtbar machen kann. Trotz einer eigen Familie gerät Mr. Incredible in die Midlifecrisis. Gute Dialoge gewürtzt mit einer Portin Ironie und Sarkasmus lässt der Film nicht nur die Erwartungen der Animationsfans erfüllen, sondern für Zuschauer die sich eine gute Handlung erhoffen! Mein Fazit: Ein guter Film in dem einige Dinge über den Arbeitsalltag klargestellt werden!

5 Punkte von Lars Tuncay:
Pixar legt nach: ein Jahr nach dem putzigen „Findet Nemo“ und ein halbes nach dem neuen Thronhalter „Shrek 2“ knüpfen die Computeranimatoren und Geschichtenerzähler um Steve Jobs an den genialen Einfallsreichtum der „Monster AG“ an. Im Mittelpunkt dieser Hommage an die Superheldenfilme und -comics der letzten 40 Jahre steht die Familie Incredible. In den 60ern waren Bob und Helen noch mit dem Retten der Welt beschäftigt und als Mr. Incredible und Elastigirl auf den Covern sämtlicher Druckerzeugnisse. Doch nachdem der Öffentlichkeit die entstandenen Schäden zu kostspielig und Superhelden kurzerhand verboten wurden, fristet der gefrustete und 64 Pfund schwerere Bob Parr sein Dasein als Schadensregulierer einer Versicherungsgesellschaft. Seine Frau ist derweil damit beschäftigt ihre drei Kinder Violetta, die sich unsichtbar machen kann, den blitzschnellen Flash und Baby Jack-Jack zu bremsen, damit ihre versteckte Identität nicht auffliegt und die Familie schon wieder umgesiedelt werden muss. Da sich Vater Bob nicht mit dem langweiligen Normalsein zufrieden geben kann, befindet sich die ganze Familie schon bald auf der Jagd nach dem Schurken Syndrome. Die Einspielergebnisse von Überflieger „Shrek 2“ wird „Die Unglaublichen“ wohl nicht packen – das kommt dem grünen Oger großer Name zur Hilfe. Außerdem ist der Actionknaller von Simpsons-Autor Brad Bird („Der Gigant aus dem All“) weit weniger familienkompatibel, als Nemo. Aber gerade erwachsene Kinder werden mit den unzähligen Anspielungen an Comic- und Filmklassiker, wie die Bond-Reihe, den atemberaubenden Effekten und der insgesamt extrem stimmigen Optik, die nicht so sehr auf Realismus, sondern viel mehr auf eine cartoonhafte Überzeichnung setzt, enormen Spaß haben. Es ist aber auch noch genug Spaß für die Kleinen „Spy-Kids“ vorhanden, so dass sich der Eintritt gerade auch dank der wieder mal hervorragenden deutschen Synchro mehr als einmal lohnt.

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb