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Owning Mahowny

USA, Grossbritannien, Kanada 2003

DVD 104min

Standort

WestEnd DVD-Katalog/ Drama

Sprachen
Deutsch, Englisch   
Untertitel
Deutsch   
Regie
Richard Kwietniowski
Drehbuch
Maurice Chauvet
Kamera
Oliver Curtis
Musik
The Insects , Richard Grassby-Lewis
Produzent
Edward R. Pressman
Literaturvorlage
Gary Stephen Ross
Schauspiel
John Hurt, Philip Seymour Hoffman, Minnie Driver, Maury Chaykin, Ian Tracey, Chris Collins (II), Sonja Smits
Empfohlen von
Mitarbeiter
Genre
Thriller, Drama
Stichworte
Verbrechen

Kommentare

5 Punkte von Lars Tuncay:
Dan Mahowny (Philip Seymour Hoffman) hat sich extrem zielstrebig zum Assistant Bank Manager der Canadian Imperial Bank of Commerce in Toronto gemausert. Seine Kollegen halten ihn für einen Workaholic, seine Kunden für einen höflichen und zuvorkommenden Menschen und seine Freundin Belinda (Minni Driver) denkt, er ist ein zurückhaltender, aber liebenswerter Typ. Doch sie alle wissen nichts von Dans dunkler Leidenschaft, dem Spielen. An den Wochenenden verschwindet er regelmäßig ins Spielerparadies Atlantic City, um seiner Sucht nachzugehen. Bald reicht das Ersparte nicht mehr und er begeht einen folgenschweren Fehler: er spielt mit dem Geld der Bank. Schon bald wachsen ihm die Summen über den Kopf. Als größter Bankbetrug der Geschichte Kanadas ging Dan Mahownys Fehltritt in die Geschichte ein. Und genauso inszeniert sie Regisseur Richard Kwietniowski („Liebe und Tod auf Long Island“) auch, als Ausrutscher eines ehrlichen und versierten Mannes, kongenial dargestellt von einem der „stillen Stars“ des gegenwärtigen amerikanischen Kinos. Philip Seymour Hoffman („Magnolia“) alleine trägt diesen Film und macht die Zerrissenheit seines Charakters schmerzhaft deutlich. In Nebenrollen glänzen die brave Minnie Driver („Good Will Hunting“) und der skrupellose John Hurt („Hellboy“) als Casinoboss in zeitgemäßem 80er Jahre Kolorit. Aber vor allem Hoffman macht „Owning Mahowny“ zu einer einzigartigen, bedrückenden Suchtstudie und für Freunde von Casinofilmen (nach „The Cooler“) zum zweiten Geheimtipp in diesem Jahr.

4 Punkte von Moody:
Wer Philip Seymour Hoffman kennt und liebt, sollte sich diesen Film ansehen! Seine Rolle als spielsüchtiger Bankangesteller erlaubt ihm jede seiner krankhaften züge auszuspielen - der schwitzende Narr am Spieltisch kann schon angsteinflößend wirken. Wer über die nervige Nebendarstellerin hinwegsehen kann und Lust auf tiefe Einblicke in die Seele eines Süchtigen hat, liegt mit "owning Mahowny" auf der sicheren Seite.

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb