Blättern  

Suche

Suche
WestEnd Logo

Derrida

USA 2002

DVD 84min

Standort

WestEnd Doku - Biographien

Sprachen
Englisch, Französisch   
Untertitel
Deutsch   
Regie
Amy Ziering Kofman, Kirby Dick
Kamera
Kirsten Johnson
Musik
Ryuichi Sakamoto
Produzent
Amy Ziering Kofman
Empfohlen von
Torsten, Mitarbeiter
Genre
Drama, Dokumentation
Stichworte
Biografie

Kommentare

1 Punkte von chriskrank:
Wer einen intelligenten Film erwartet, wird enttäuscht. Hier wird Derrida ganz persönlich dargestellt - jedenfalls soll das wohl der Anspruch des Films sein. Das geht aber kilometerweit in die Irre. Weder Jaque "Jackie" Derridas Philosophie, noch sein Privatleben werden in irgendeiner klugen Form eingefangen. Das liegt auch daran, dass der Philosoph es immer wieder versteht, bei persönlichen, privaten Fragen auszuweichen. Wem es dagegen interessiert, wie Derrida die Straße entlangläuft, sich ein Brot schmiert oder über Dinge spricht, über die er nichts zu sagen weiß (die Liebe), der kann sich den Film antun. Ich rate nur allen ernsthaft interessierten sich den Film zu sparen und in der Zeit lieber einen von Derridas Texten zu lesen. Nicht nur der Inhalt ist grottenschlecht, auch die Umsetzung, also die technische Seite: Verwackelte Kamera, ständige Bildwechsel, das Filmen des Hinterkopfes der Kamerafrau (!): Alles übel, übel, übel. Das Projekt ging schief, würd ich sagen, der Kahn ist gesunken, Niederlage in allen Bereichen. Man sieht es Derrida an, dass ihm das herumschnüffeln in seinem Privatleben unangenehm ist. Warum hat er also zu diesem Film die Erlaubnis gegebeb?

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb