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Code 46

Grossbritannien 2003

DVD 89min

Standort

WestEnd Regisseure A-Z

Sprachen
Deutsch, Englisch   
Untertitel
Deutsch   
Regie
Michael Winterbottom
Drehbuch
Frank Cottrell Boyce
Musik
David Holmes
Schauspiel
Samantha Morton, Tim Robbins, Essie Davis, Om Puri, Jeanne Balibar
Empfohlen von
Mitarbeiter
Genre
Science-Fiction, Liebesfilm
Stichworte
Gesellschaft
Inhalt
Im Stil von Gattaca entwirft Regie-Enfant-Terrible Michael Winterbottom in atemberaubenden Bildern eine beunruhigende und tieftraurige Zukunftsvision über Resourcenmangel, genetische Tests und Überwachungsstrategien in der modernen Welt.

Kommentare

5 Punkte von Lars Tuncay:
Äußerst komplexe und höchst realistische Zukunftsvision von Michael Winterbottom ("In this World"). Hervorragend besetzt und höchst spannend entspinnt er eine naheliegende Zukunft, in der sich die Gesellschaft in zwei Klassen teilt: die genetisch Verbesserten und die einfachen Leute. Aber wer bestimmt hier, welche die besseren Menschen sind? Interessanter, diskussionwürdiger Ansatz zum Thema Genmanipulation.

3 Punkte von anonym:
Die Welt wird in der Zukunft mittels genetischer Kontrolle regiert und man benötigt Papelles (Papiere) um zu reisen. Der Ermittler William Geld soll herausfinden, wo in Shanghai gefälschte Papiere gedruckt wurden. Mit Hilfe eines Virus kann er die Gedanken lesen und findet schnell heraus wer der Betrüger ist, doch er lügt und verfolgt die wahre Schuldige Maria. Sie lässt sich auf ein Geschäft mit ihm ein und sie verbringen die Nacht miteinander. Und dann wird es interessant, den Maria hat gegen Code 46 verstoßen.... Diese Science Fiction Film von Michael Winterbottom überzeugt was die Kulisse und Story betrifft, aber das Liebesdrama, war trotz guter Darsteller, nicht gerade spannend gemacht.

2 Punkte von Björn Siebert:
Gute Zukunftsvisionen sind ja eher mal selten zu sehen. Dass die Zukunft nun irgendwo in Asien liegt kann man auch aus jedem 2. Leitartikel des Wirtschaftsteil der FAZ erfahren. Genmanipulierte Menschen? Ist auch nicht so weit hergeholt, also um was geht es Winterbottom eigentlich in diesem Film? Wollte er nur schöne Bilder fotografiern? Ist ihm gelungen. Wollte er ein paar schöne Dialoge schreiben? Ist ihm gelungen. Wollte er seine Schauspieler nicht überfordern? Ist ihm auch gelungen, Tim Robbins und Samantha Morton können ihren Beruf hoffentlich auch noch besser ausüben. Mich läßt das alles ein wenig ratlos zurück, glaube das selbst Winterbottom keine Ahnung hatte wo er eigentlich mit diesem Film hinwollte. Der Mann dreht einfach zu viel. Seine letzten Filme haben nicht mehr die Qualität seiner früheren Werke ("Butterfly Kiss" oder "Jude").

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