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Silentium

Österreich 2004

DVD 112min

Standort

WestEnd Komödie - Europa & Welt

Sprachen
Deutsch   
Untertitel
Deutsch   
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Regie
Wolfgang Murnberger
Drehbuch
Josef Hader
Kamera
Peter von Haller
Musik
Sofa Surfers
Produzent
Danny Krausz, Bernhard Schmatz
Literaturvorlage
Wolf Haas
Schauspiel
Josef Hader, Georg Friedrich, Joachim Król, Simon Schwarz, Jürgen Tarrach, Udo Samel, Christoph Schlingensief, Johannes Silberschneider, Anne Bennent
Empfohlen von
Mitarbeiter
Genre
Kriminalfilm
Stichworte
Satire
Inhalt
Zweiter Teil der österreichischen Rettungswagenfahrer-Komödie "Komm süsser Tod". Jedoch nicht ganz so lustig, sondern diesmal eher spannend. Brenner, nun Privatdedektiv gerät in ein klassisches Kloster-Mord-Chaos. Leichen, Kinderschändung alles mit dabei.

Kommentare

5 Punkte von Lars Tuncay:
Es ist wieder etwas passiert und unser Lieblingsloser, der Brenner ist wieder da. Diesmal ermittelt er im Umfeld der Salzburger Festspiele und blickt dabei noch kritischer, böser, zynischer auf die reiche, versnobte Oberschicht. Daneben bekommt auch die katholische Kirche ihr Fett weg und es darf wieder viel gelacht, geschluckt und gefiebert werden. Denn die Fortsetzung der ersten Haas-Verfilmung "Komm süßer Tod" ist auch diesmal vor allem ein Krimi. Allerdings mit dem trockenen Humor eines Josef Hader und dem genial groovenden Soundtrack der Wiener Sofa Surfers. Diesmal mit Unterstützung deutscher Schauspielerasse, wie Król und Tarrach.

5 Punkte von anonym:
Der heruntergekommene Privatdetektiv Brenner soll den Mord am Schwiegersohn des Präsidenten der Festspiele Salzburg aufklären. Und da gehen die Probleme schon los, die Festspielleitung hat selber etwas zu verbergen, die Kirche handelt mit asiatischen Frauen und es tauchen immer mehr Leichen auf... In dieser bitterbösen Satire aus Österreich auf die „feine Gesellschaft“ und die Kirche überzeugen die skurrilen Charaktere von Brenner (Josef Hader), Sportpräfekt Fitz (Joachim Krol) und Opernsänger (Jürgen Tarrach) besonders.

4 Punkte von Lars:
Dieser etwas andere Krimi, der durch seine humoristische Art zu bestechen weiß, reiht sich nahezu nahtlos in die Reihe der bisher 3 Machwerke von Hader und Murnberger ein. Dabei ist zu sagen, dass er etwas hinter seinen bekannteren Vettern "Komm süsser Tod" aus 2000 und "Der Knochenmann" aus 2009 zurückbleibt. Dies mag an dem Versuch liegen, dem trockenen, schwarzen österreichischen Humor des Protagonisten Brenner einen Hauch Thriller beizumischen, was nur teilweise gelingt. Dennoch kann auch diesmal wieder herzhaft geschmunzelt und mitgefiebert werden. Denn dieser irgendwie bedauernswerte, aber dennoch so sympathische Lebenskünstler Brenner schafft es trotz seiner trägen Regsamkeit wieder einmal der Lösung des Falls auf die Spur zu kommen. Doch muss er hierbei neben der eigenen Verhaftung auch dem Tod ins Auge sehen...

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb