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Star Wars 3 - Die Rache der Sith
Star Wars III - Revenge of the Sith

USA 2005

DVD, BLU 140min

Standort

WestEnd Science Fiction

Sprachen
DVD:, Deutsch, Englisch   BLU:, Deutsch, Englisch, Spanisch   
Untertitel
DVD:, Deutsch, Englisch, Türkisch   BLU:, Deutsch, Englisch, Türkisch   
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Regie
George Lucas
Drehbuch
George Lucas
Kamera
David Tattersall
Musik
John Williams
Produzent
Rick McCallum
Schauspiel
Samuel L. Jackson, George Lucas, Natalie Portman, Ewan McGregor, Peter Jackson, Christopher Lee, Anthony Daniels, Frank Oz, James Earl Jones, Hayden Christensen, Temuera Morrison, Bruce Spence, Jimmy Smits, Keisha Castle-Hughes
Awards
Saturn Award: Best Science Fiction Film
Genre
Action, Fantasy, Science-Fiction
Stichworte
Weltraum

Kommentare

5 Punkte von Lars Tuncay:
Nun findet also mit „Episode III“ eine einzigartige Saga ihren Abschluss, die vor mehr als 28 Jahren ihren Anfang nahm. Und ist es ein würdiges, die losen Enden verbindendes Finale? Zweifellos. George Lucas erfüllt die Erwartungen und um die Spannung ins Unermessliche zu treiben und die Fangemeinde in den Sitzen zu halten, hat sich der gerissene Hund das Beste tatsächlich für den Schluss aufgehoben. Atemberaubende Weltraumkämpfe, eine Geschichte von epischer Größe, Freundschaft, Verrat, Untergang. Mit dem dritten Teil endet eine beispiellose Biographie des Aufstiegs eines Tyrannen und Massenmörders, eine Anatomie des Bösen, die selbst die klassische Heldengeschichte der zweiten Trilogie in ihren übermächtigen Schatten stellt.Dabei ist „Revenge of the Sith“ wahrlich nicht über alle Zweifel erhaben. Gerade die Action am Anfang mit einer Aneinanderreihung von Einzeilern rauscht etwas leer an den (zugegebenermaßen weit aufgerissenen) Augen vorbei, die Liebesgeschichte zwischen Annie und Padme noch immer recht lächerlich und stellenweise droht im weiteren Verlauf der Pathos die Szenen zu erdrücken. Hier wird erneut das Schmerzhafte fehlen des Skeptikers Han Solo deutlich, der in den Teilen IV bis VI für das richtige Machtverhältnis zwischen Ernsthaftigkeit und Humor sorgte. Neue Fans wird Lucas mit dem Abschluss seiner Saga zudem sicher nicht gewinnen. Dafür ist das Jedi-Vokabular zu allgegenwärtig und nur für Eingeweihte verständlich. Aber an der cineastischen Front schlägt sich Lucas erstaunlich wacker. Es gibt etliche, nicht nur technisch beeindruckende Szenen, die nachhaltig im Gedächtnis bleiben, Bilder die zwar mit Hilfe des Computers entstanden, aber dennoch für sich genommen als Kunstwerke bestehen können. Auch die schauspielerischen Leistungen können sich sehen lassen. Besonders der dämonische Ian McDiarmid füllt seine bi-polare Rolle glänzend aus. Auch Ewan McGregor beweist einmal mehr, dass er durchaus würdig ist, in die übergroßen Fußstapfen von Sir Alec Guiness zu treten. Hayden Christensen ist deutlich gereift und veranschaulicht die Entwicklung zum Bösen glaubhaft. Auch wenn er meiner Meinung nach immer noch ein wenig zu jung wirkt, wird wohl von nun an jeder sein Gesicht unter der Maske des Darth Vader sehen. Und das ist eine beachtliche Leistung. Zu guter Letzt darf sich Samuel L. Jackson über mehr Leinwandpräsenz freuen, was längst überfällig war, auch wenn ihm wohl die unehrenhafteste Aufgabe zuteil wird und auch Christopher Lee kann noch einmal seine vielleicht letzte große Rolle zum Besten geben. Nun hat sich der Vorhang also zum letzten Mal über der größten Geschichte des Kinos gesenkt und alle Fragen sind beantwortet. Was bleibt ist ein deprimiertes Gefühl der Leere, ein innerer Schmerz, der sonst den großen Tragödien anheim fällt. Ein Gefühl, berührt geworden zu sein, von der Liebes- und Leidensgeschichte eines jungen Sternenkriegers. Und das ist es gerade, was die Stärke von „Episode III“ beweist. Denn es zeigt, dass es sich hierbei doch um mehr als nur um einen effektgeladenen Sommerblockbuster handelt.

4 Punkte von caro:
Alle werden disen Film sehen und das verdankt Lucas aber nur der fantastischen Teilen 4-6. Ich verstehe nicht, dass er trotz der fulminanten Effekte nicht ein bißchen auf die Dramaturgie geachtet hat, sondern sich auf dem Epos an sich ausruht. Die Liebesgeschichte ist eine der kitschigsten und lächerlichsten, die es in den letzten 10 Kinojahren gegeben hat und die brillianten Schauspieler wurden vom Dialogskript nicht herausgefordert. Leider. Aber trotz allem ist dieser Teil der Beste der drei neueren! Zu verdanken hat er das seinem Umbruch in der Geschichte, wo das Gute verliert und das Böse die Oberhand gewinnt, sehr gut inszeniert. Und sehenswert allemal!

5 Punkte von anonym:
cool und nicht für weicheier

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