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Snatch - Schweine und Diamanten
Snatch

Grossbritannien 2000

DVD 99min

Standort

WestEnd Gangsterfilm

Sprachen
Deutsch, Englisch   
Untertitel
Deutsch, Englisch, Niederländisch, Polnisch, Tschechisch, Arabisch, Bulgarisch, Dänisch, Finnisch, Griechisch, Isländisch, Hebräisch, Norwegisch, Schwedisch, Türkisch, Ungarisch   
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Regie
Guy Ritchie
Drehbuch
Guy Ritchie
Kamera
Tim Maurice-Jones
Musik
John Murphy, Massive Attack, Noel Gallagher
Produzent
Matthew Vaughn, Steve Tisch, Trudie Styler
Schauspiel
Brad Pitt, Benicio Del Toro, Jason Statham, Ewen Bremner, Jason Flemyng, Rade Serbedzija, Lennie James, Guy Ritchie, Vinnie Jones, Robbie Gee, Dennis Farina, Adam Fogerty, Trevor Steedman
Genre
Komödie, Action, Gangsterfilm
Inhalt
Furioser britischer Gangster-Pulp-Thriller rund ums Boxen und die titelgebenden Klunker.

Kommentare

5 Punkte von napfi:
Hol ihn dir, "before ZEE Germans get there!" aber unbedingt im englischen Original.

3 Punkte von t:
halbwegs atraktiv wird er durch ein gutes tempo, was ihn zu einem kurzweiligen erlebnis werden lässt, sowie durch kleine schauspielerische glanzpunkte, welche durch brad pitt gesetzt werden. hätte sich der film noch etwas mehr zeit genommen, währe das grosse gähnen vorprogrammiert gewesen. gut mit nem bier, nach nem harten tag.

3 Punkte von Clark Collis:
Üblicherweise wirkt es immer ein bisschen unfair, wenn man eine Rezension damit beginnt, auf die Ehefrau des Regisseurs zu verweisen. Andererseits ist die fragliche Dame üblicherweise auch nicht Madonna; eine Frau, deren Fähigkeiten, sich schon vor dem Frühstück einige Male neu zu erfinden, im krassen Gegensatz zu denen ihres Ehemanns Guy Ritchie zu stehen scheinen. Der Nachfolger zu Ritchies Durchbruch Bube, Dame, König, grAs, einem energiegeladenen, vor Kraftausdrücken strotzenden Cockney Gangsterfilm, hat kaum Neues zu bieten. Es handelt sich um einen, tja, energiegeladenen, vor Kraftausdrücken strotzenden Cockney Gangsterfilm. Okay, es gibt ein paar Unterschiede. Dieses Mal schlagen sich unsere Kleinganoven mit zwielichtigen Kämpfen und gestohlenen Diamanten herum und nicht mit zwielichtigen Kartenspielern und gestohlenen Drogen. Außerdem gab es kleinere Umbesetzungen, sodass Sting und Dexter Fletcher ihren Platz für die wesentlich kassentauglichern Benicio Del Toro (Traffic) und Brad Pitt (Rendezvous mit Joe Black) geräumt haben. Letzterer stiehlt als unverständlich nuschelnder irischer Zigeuner so ziemlich allen anderen die Show. Und sicher, jeder, der Bube, Dame, König, Gras so richtig toll fand oder über das Erinnerungsvermögen eines Goldfischs verfügt wird auch diesen Film so richtig toll finden. Aber der Verdacht drängt sich auf, dass die Karriere des Regisseurs, sollte er beim nächsten Mal nicht etwas vollkommen anderes machen, beträchtlich kürzer ausfällt als die seiner Liebsten

5 Punkte von martha:
Nicht alle Filme sollten wie dieser sein, aber Leinwänden würde etwas fehlen ohne solche Filme! Schnell, sarkastisch, im richtigen Maße böse, gut besetzt und witzig. Man sollte hier aber nicht auf Moral, Gerechtigkeit oder Romantik hoffen, auch der Realität ist es eher fern, aber das ist ja auch mal in Ordung. Sollte man auf alle Fälle gesehen haben!

5 Punkte von tromaville:
Komik, Wetten, Geld, Wortwitz... ein gelungener Film im Ritchie stil. Eine absolut große Story und ein unerwartendes Ende. Leichter Sadismus begleitet den Film dezent bis zum Ende. Es würden sich von der Regie und der Art des Stils leichte parallelen zu Tarantino entdecken lassen. Der Soundtrack dazu ist absolut empfehlenswert. Mein Fazit: Poppig, stylisch, gut!!!

2 Punkte von Björn Siebert:
Wenn Madonna den Neureichenpop zum Druchbruch verholfen hat, indem sie "Material Girl in a Material World" aus dem femininen Post-Punk der "Slits" geklaut, und daraus eine Porn-Revue mit 12 mal umziehen am Tag veranstaltet hat, so ist Guy Ritchie der King des Neureichenpopfilms. Es genügt auch einfach nur Bruchstücke aus den Filmen zu schneiden und zu schauen, man kapiert es so auch fast am besten. So wie Live-Aid toll für die Äthiopier (Immerhin ein Volk) war, aber schlecht für die Popmusik der 80er, so war Pulp-Fiction toll für Travolta (nicht ganz ein Volk) aber schlecht für die Filmbranche der 90er. U-Turn, Killing Zoe, The Funeral, Snatch, True Romance. Erst jetzt erholt sich die Welt vor den ganzen Coolness-Gangster Streifen, den pubertierenden dummdreisten Verschnitten die jahrelang die Fantasy-Filmfeste und Splatting-Image Kanäle verstopft haben. Wie sich der britische Film selbst zur kompletten Identitätslosigkeit kastriert und in der Gosse liegend, ein wenig mit dem (so wichtigen britischen) Unterschichtenschick kokettierend, sich auch weiterhin brav dem American-MTV-Standard anbiedert, dass kann man hier mal über 100 Minuten sehen. "Snatch" ist ein Ereignis? Waren Sting, Queen, Duran Duran, Mick Jagger, Elton John und Madonna 1985 bei Live Aid ein Ereignis? Na also!!!

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb