Blättern  

Suche

Suche
WestEnd Logo

Krieg der Welten
War of the Worlds

USA 2005

DVD, BLU 116min

Standort

WestEnd Regisseure A-Z

Sprachen
DVD:, Deutsch, Englisch, Türkisch   BLU:, Deutsch, Englisch, Türkisch   
Untertitel
DVD:, Deutsch, Englisch, Türkisch   BLU:, Deutsch, Englisch, Türkisch   
Regie
Steven Spielberg
Drehbuch
David Koepp, Josh Friedman
Kamera
Janusz Kaminski
Musik
John Williams
Produzent
Colin Wilson, Paula Wagner
Literaturvorlage
H.G. Wells
Stimme
Morgan Freeman
Schauspiel
Tom Cruise, Channing Tatum, Tim Robbins, Dakota Fanning, Miranda Otto, Justin Chatwin, Rick Gonzalez, Gene Barry, Robert O'Connor, Dendrie Taylor, Sharrieff Pugh, Ann Robinson, Terry Thomas
Genre
Abenteuerfilm, Action, Thriller, Science-Fiction
Stichworte
Weltraum
Inhalt
Spielbergs Zerstörungsorgie nach dem bedeutenden Roman von H. G. Wells beginnt stark, um danach im absoluten Mainstream unterzugehen. Mit Tom Cruise als einfachen Hafenarbeiter, der seine Familie zu beschützen versucht.

Kommentare

3 Punkte von Björn Siebert:
Der Film beginnt furios. Mitten in der Stadt schiesst ein nicht näher zu identifizierendes Objekt aus dem Boden und verwüstet mehrere Häuserblocks. Die Menschen reagieren mit Panik, einige schwankend zwischen Neugier und Entsetzten, nehmen ihre Fotohandys und Digitalkameras zur Hand um den Irrsinn aufzuzeichnen. Die Kamera rauscht durch die Menge zeichnete die Verwirrung genial auf. Mittendrin der prollige Tom Cruise den man den gewöhnlichen Dockarbeiter hier auch tatsächlich mal abnimmt (Was für Tom Cruise Verhältnisse schon eine Auszeichnung ist). Wie er versucht im Chaos den Überblick zu behalten und seine beiden Kinder zu schützen ist wirklich stark inszeniert. Nach diesem Anfang bekommt man plötzlich ein Gefühl wie es sein könnte, wenn man inmitten einer unkontrollierte Szene, eines Attentats, eines Krieges, eines Aufstandes steckt oder Opfer eines terroristischen Anschlags zu sein. Dieser Anfang ist das beste was Spielberg in den letzten Jahren abgeliefert hat und einer der besten Beiträge zum 11. September, denn an den Einsturz der Twin Towers muss man zwangsläufig denken, wenn der Asphalt in der Stadt aufbricht, Autos in Löchern verschwinden und ganze Häuserblocks einfach in sich zusammenfallen. Das ist atemberaubend gemacht, mit tollen Effekten inszeniert und unglaublich erschütternd, ja richtig tragisch. Was dann folgt ist absoluter Schwachsinn, bestenfalls mittelmäßiges Popkornkino am Ende sogar triefender Familienkitsch. Muss man aber trotzdem gesehen haben.

3 Punkte von bastl:
Ich wollte eigentlich 4 Punkte geben, war nach der Vorrede dann doch eher der Meinung dem was gesagt wurde beizupflichten. Trotzdem muss ich sagen ein düsterer, schonungsloser und, bis auf die typisch amerikanische Kitscheinlage, brutaler Film. Danach war mir schon etwas flau im Magen. Also nichts für schwache Nerven, glaubt mir.

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb