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Sin City

USA 2005

DVD 124min

Standort

WestEnd Science Fiction

Sprachen
Deutsch, Englisch, Spanisch   
Untertitel
Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch   
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Regie
Quentin Tarantino, Robert Rodriguez, Frank Miller
Drehbuch
Frank Miller
Kamera
Robert Rodriguez
Musik
Robert Rodriguez, John Debney, Graeme Revell
Produzent
Harvey Weinstein, Bob Weinstein, Elizabeth Avellan
Comic
Frank Miller
Cameo
Frank Miller
Schauspiel
Bruce Willis, Elijah Wood, Clive Owen, Mickey Rourke, Frank Miller, Michael Madsen, Rosario Dawson, Rutger Hauer, Powers Boothe, Carla Gugino, Jessica Alba, Nicky Katt, Josh Hartnett, Chris Warner, Jude Ciccolella, Marley Shelton, Jeffrey J. Dashnaw, Brittany Murphy, Makenzie Vega, Nick Offerman, Jaime King, Nick Stahl, Devon Aoki, Tommy Nix
Awards
Saturn Award: Best Action/Adventure/Thriller Film
Empfohlen von
Martin, Mitarbeiter
Genre
Action, Thriller, Science-Fiction, Fantasy
Stichworte
Comicverfilmung, Superhelden
Inhalt
In spektakulär konsequenter Comic-Ästhetik gedrehter Film über die Randgestalten einer düsteren Metropole. Der Film begleitet diverse Charaktere in ihrem brutalen Alltag in der fiktiven Stadt Basin City.

Teile:
The Customer Is Always Right – Teil 1:
Eine Frau besucht eine Party und wird getötet.

That Yellow Bastard – Teil 1:
Ein Polizist, der bald in Ruhestand geht, ist müde von Korruption und der Gewalt die von dem Sohn des Senators ausgeht - er rettet ein kleines Mädchen vor dem Sohn, wird aber angeschoßen.

Sin City (The Hard Goodbye):
Der kriminelle Marv trifft Goldie, eine Prostituierte. Sie ist seine Traumfrau, er beschützt sie. Sie wird allerdings von einem Massenmörder getötet und Marv will sie rächen.

The Big Fat Kill:
Dreiecksdrama zwischen einer Frau, ihrem Exmann (einem korrupten polizisten) und ihrem Freund.

That Yellow Bastard – Teil 2:
Der Polizist, der (eigentlich) in Ruhestand ging, ist unschuldig verurteilt. Das kleine Mädchen, welches er gerettet hatte, schreibt ihm jede Woche, 8 Jahre lang einen Brief, bis ein Woche nur ein briefumschlag mit einem Finger drin ankommt.

The Customer Is Always Right – Teil 2:
Die Frau, die in der The Big Fat Kill Episode dabei ist, sieht den Mann, der eine (andere) Frau in der Eröffnungssequenze getötet hat, und diese (andere) Frau ist gefroren.


Comic:
Sin City ist der Titel einer Comicreihe von Frank Miller, die 1991 und 1992 in dreizehn Bänden in Amerika erschien. Diese sind in einem Film-noir-ähnlichen Stil illustriert. Der Film ist dem Comic sehr treu.

Kommentare

5 Punkte von plug:
Wieder eine Comicverfilmung, spielend mit allen filmischen Mitteln umgesetzt, mit Starbesetzung und ungeheuer Detailgetreuen Umgebungen. Sin City ist für mich ein Meisterwerk moderner Filmkunst - ein neo noir. Dennoch ist es aufdringlich brutal und so schrill, dass man seine Augen einfach nicht verschliessen kann. Es ist ästhetisierte gewalt, was natürlich auch kritisch zu betrachten ist, für die Umsetztung jedoch Bestnote. Wer lieber kleine, ruhige Filme schaut und auf Gemetzel, Perversioen, Folter und den Wahnsinn der Comicvorlage nichts abgewinnen kann, wird nur den Kopf schütteln. Ich jedoch finde die Leistung, die Rodriguez erbracht hat bewundernswert. spannendes Actionkino mit hohem Gewaltfaktor und zukunfträchtiger Optik.

5 Punkte von BigBen:
Ein Comic, das sich bewegt: In Sin City ist die Moral am Boden, jeder sich selbst der nächste und ein Bulle korrupter als der andere. Jeder schlägt sich hier alleine durch und es kreuzen sich die Geschichten von Mördern, Schlägern, Huren und Polizisten. Fast immer bleibt das Bild schwarz-weiß, nur das rot des Blutes ist fester Bestandteil. Und es wird oft rot im Film - Gewalt wird zelebriert. Dann taucht noch eine gelbe Gestalt auf - der ultimativ Böse. "Sin City" ist ein "Filmic", das Film-Comic der Extraklasse. Es ist keine Comic-Verfilmung, sondern sondern ein lebendig gewordenes Comic - mit Szenewechseln, übertriebener (extremer) Farbgestaltung und erklärenden Stimmen aus dem Off. Für die Story würde ich keine 5 geben, aber wer achtet bei Comics schon auf so etwas: Die filmische Umsetzung ist genial und aus der Perspektive eines Filmemachers oder Filmliebhabers ist "Sin City" ein Goldstück, das man gesehen haben muss.

5 Punkte von bastl:
Sin City ist einer meiner Top Favoriten in meiner Filmeliste. Eine so abgefahrene und durch etliche Verknüpfungen gewoben Story habe ich schon seit langem nicht mehr geshen. Natürlich hat Tarantino seine Finger im Spiel (Pulp Fiction war auch so ein Klasse Film). Effekte Super. Die Figuren waren Klasse gezeichnet. Der Autor des Comics muss echt ein kranker Typ sein. Also Film ausleihen und ansehen, es lohnt sich.

4 Punkte von Mir:
Ein Freund von mir hats neulich gut auf den Punkt gebracht: Kein guter Film aber ein geiler Film! Die Story ist wirklich sehr banal, die Dialoge haarsträubend schlecht, die Akteure oberflächlich und zu alledem fliegen noch ein paar Hakenkreuze durch die Gegend, geworfen von durchgeknallten Killer-Amazonen. Trotzdem, man nimmt diesem Film einfach nichts übel. Er ist eher ein weiterer Beweis dafür, dass ein guter Actionfilm in erster Linie gute Action, Tempo und eine große Portion Augenzwinkern braucht.

1 Punkte von Yann:
Keine Ahnung, warum die vier vor mir den Film so berauschend gut finden, wenn sie doch genau erkennen, das der ganze Film nur eine Gewaltorgie mit bescheidener Story und klischeehaften Figuren ist und alleinig die bildliche Umsetzung das eigentliche Faszinierende und auch Neue ist?!? Die Frage ist dann wohl, ob man die Gewalt und das Perverse im eigenen langweiligen Leben braucht, um das Defizit an "Action" auszugleichen oder derartiges mit der Begeisterung für die kunstvolle Verpackung einfach mit in sich einsaugt? Wer sich dieses Film v.a. wegen der grafischen Umsetzung ansehen möchte, sollte Filme wie Renaissance (2006) oder die japanischen Annime vorziehen, denn die zeigen, dass man auch ohne sentimentalisierte Gewaltverherrlichung Film dieser Art machen kann.

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb