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Boudu - Ein liebeswerter Schnorrer
Boudu

Frankreich 2005

DVD 104min

Standort

WestEnd DVD-Katalog/ Komödie

Sprachen
Deutsch, Französisch   
Untertitel
Deutsch   
Regie
Gerard Jugnot
Drehbuch
Philippe Lopes-Curval, René Fauchois
Kamera
Gérard Simon
Produzent
Jean-Pierre Guérin, Véronique Marchat
Schauspiel
Gérard Depardieu, Gerard Jugnot, Jean-Paul Rouve, Serge Riaboukine, Catherine Frot, Hubert Saint-Macary, Constance Dollé, Bonnafet Tarbouriech
Genre
Komödie
Stichworte
Remake
Inhalt
Boudu, der Clochard verliert seinen Hund und will sich daraufhin das Leben nehmen. Er wird von dem Galeristen gerettet und darf auch bei selbigem wohnen. Dieser muß mit ansehen wie Boudu sich sowohl an seine Frau, als auch an die Geliebte ranschmeisst. Boudu muß wieder gehen, doch wie das erreichen ohne herzlos zu erscheinen? Remake des gleichnamigen Films von Jean Renoir

Kommentare

3 Punkte von Lars Tuncay:
Sie teilen sich einen Vornamen, sind Frankreichs Kinolieblinge und doch könnten sie unterschiedlicher nicht sein. Jetzt spiel Gérard Depardieu erstmals in einem Film von Gérard Jugnot und auch ihre Rollen sind geprägt von ihrem Gegensatz. Da ist der kleinbürgerliche Galerist Christian (Jugnot), der sehr gerne zu der Upper Class gehören würde und das am liebsten an der Seite seiner jungen Assistentin Coralie (Constance Dollé). Stattdessen wird er geduldet, von seiner wohlhabenden, aber depressiven Frau Isolde (Cathérine Frot), die er mit Medikamenten ruhig stellt. Sein großer Wurf als Galerist scheitert derweil an der Exzentrik seines Protegés. Sein Leben wird gründlich auf den Kopf gestellt, als er eines Abends den Clochard Boudu (Depardieu) aus dem Fluss fischt, in dem dieser sich gerade das Leben nehmen wollte. Der Lebemann Boudu nistet sich bei Christian ein und wirft sich mit seinem Charme gleich an beide Frauen ran. Höchste Zeit ihn loszuwerden, aber das ist leichter gesagt, als getan. Regisseur und Hauptdarsteller Jugnot, bei uns erst im letzten Jahr so richtig bekannt geworden mit seinem Sängerknaben-Drama „Die Kinder des Monsieur Matthieu“, ist Spezialist für die menschliche Komödie. Auch in „Boudu“ menschelt es gewaltig und die Botschaft steht in großen Lettern auf die Leinwand gepinselt. Das wirkt stellenweise penetrant und am Ende allzu gefällig, so dass „Boudu“ viel von der Energie, die vor allem vom gut aufgelegten Depardieu an den Tag gelegt wird, verschenkt.

2 Punkte von bastl:
Boudo (Gérard Depardieu) wird aus dem Fluss gerettet, obwohl er es nicht will. Zum Dank nistet er sich im Haus seines Erretters ein, redet in einem gossenjargon daher, dass einem beim zuhören schlecht wird und bedroht ihn. Die Krönung ist aber, dass die Frau des Hausherren von Boudo geschwängert wird und dessen Geliebte ausgespannt wird. Als die junge Sekretärin des Hausherren sich gänzlich in Boudo verliebt hat verlässt er sie. Achso und das Happy End, ja es gibt eins finde ich an den Haaren herbeigezogen. Was mich sehr erschrocken hat war wie Boudo Probleme löst. Mit Gewalt und dabei versuchen wir doch unseren Kinder seit Jahrzehnten zu verklickern, das Probleme nicht mit Gewalt gelöst werden sollten. Lasst den Film stehen der ist es nicht wert.

3 Punkte von anonym:
Lieber das Original von Jean Renoir aus dem Jahr von 1932 schauen. Gleichnamiger Titel. Einfach der bessere Film.

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb