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Das wandelnde Schloss
Hauru no ugoku shiro / ハウルの動く城

Japan 2004

DVD 119min

Standort

WestEnd Kinderfilm - Zeichentrick

Sprachen
Deutsch, Japanisch   
Untertitel
Deutsch   
Regie
Hayao Miyazaki
Drehbuch
Hayao Miyazaki
Kamera
Atsushi Okui
Musik
Joe Hisaishi, Youmi Kimura
Produzent
Hayao Miyazaki, John Lasseter
Literaturvorlage
Diana Wynne Jones
Stimme
Christian Bale, Lauren Bacall, Tatsuya Gashuin, Takuya Kimura, Akihiro Miwa, Daijiro Harada, Chieko Baisho, Mitsunori Isaki
Empfohlen von
skies&clouds, Martin, Mitarbeiter
Genre
Fantasy, Abenteuerfilm, Trick/Animation
Stichworte
Far East, Zeichentrick
Inhalt
Das Mädchen Sophie arbeitet in dem Hutmachergeschäft ihres verstorbenen Vaters. Als sie eines Tages den Zauberer Hauro kennenlernt, verliebt sie sich in ihn. Eine eifersüchtige Hexe belegt sie sofort mit einem Fluch, der sie zu einer alten Frau werden lässt. Traurig verlässt sie ihr Heimatdorf, da sie sich schämt mit einem Fluch belegt zu sein. Alleine in der Fremde nimmt sie ein wandeldes Schloss auf und sie findet Zuflucht. Dort arbeitet sie als Putzfrau und altes Mädchen für alles. Als sie feststellt, dass der Besitzer des Schlosses Hauro ist, bleibt sie erst recht gerne in ihrem neuen zu Hause. Doch zu erkennen gibt sie sich nicht. Erst als Hauro vom König berufen wird einen Krieg zu verhindern gerät die Idylle in schieflage. Wundervoll magisches Anime-Abenteuer von Hayao Miyazaki.

Kommentare

5 Punkte von massive4r7:
Das erste was mir zu diesem Anime einfällt, ist ein schnulziges, aber völlig zutreffendes: Aaach! Wie schön! Und es ist wirklich schön. Das Wandelnde Schloss ist ein schönes Märchen. Besser gesagt, es ist ein Märchen-Mashup. Man nehme ein paar Grimm-Märchen, mische kräftig und füge stetig in kleineren Portionen hinzu: etwas Tolkien (Magier, ein ganz andere, eigene Welt), etwas Tim Burton (James und der Riesenpfirsich, der Hauch Dunkelheit und die an Danny Elfman zwar nicht heranreichende, aber stark erinnernde Musik),etwas Jules Verne (die Steampunk-Komponente), ein ganz klein wenig Harry Potter (J.K. Rowling) (die Magielehre). Des weiteren bestücke man das Ganze mit ein paar Brocken aus Der Zauberer von Oz und einem kleinen Scheibchen Alice im Wunderland und einer Prise Kleiner Muck. Nochmal umrühren und mehr bunte Farbe hinzufügen. ;) Selbst die Bösen sind irgendwie doch gut und es ist doch eigentlich wie im echten Leben: eine graduelle Wanderung zwischen Gut und Böse, nich wahr? Es gibt Krieg und das ist schlecht, aber kein einziger Stirbt im ganzen Film, jedenfalls nicht offensichtlich. Man sieht keine Toten, obwohl der Krieg in seiner Brutalität schon rüberkommt. Aaach. Der Film ist voller Liebe und ganz toll für kleine und große Kinder. Empfehlenswert unter der Voraussetzung, dass man den Film mit genügend Offenheit gewähren lässt. Hätte ich Kinder, würde ich ihn ihnen zeigen.

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