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Wächter der Nacht
Nochnoi Dozor / Ночной дозор

Russland 2004

DVD, BLU 114min

Standort

WestEnd Science Fiction

Sprachen
DVD:, Deutsch, Russisch, Türkisch   BLU:, Deutsch, Englisch, Französisch, Russisch   
Untertitel
DVD:, Deutsch, Englisch, Türkisch   BLU:, Deutsch, Englisch, Türkisch   
Regie
Timur Bekmambetov
Drehbuch
Laeta Kalogridis
Kamera
Sergei Trofimov
Musik
Hans Zimmer, Aram Khachaturyan
Literaturvorlage
Sergei Lukyanenko
Schauspiel
Konstantin Khabensky, Sarah Michelle Gellar, Aleksei Chadov, Vladimir Menshov, Mariya Poroshina, Galina Tyunina, Yuri Yakovlev, Yuri Kutsenko, Nikolai Olyalin, Valeri Zolotukhin
Genre
Action, Fantasy, Horror
Inhalt
Russland, zwischen den Mächten des Lichts und der Finsternis tobt eine ewige Schlacht ohne Sieger. "Die Wächter" sorgen in dieser Zeit fürs Gleichgewicht, doch eine alte Prophezeiung verspricht einen Sieger. Dieser Streifen brachte den russischen Film wieder zurück ins Weltkino.

Kommentare

2 Punkte von Lars Tuncay:
Russia goes Hollywood: mit Filmmajor Fox im Rücken und stylisher Präsentation schielt der russische Kinoerfolg „Wächter der Nacht“ auf Hollywood. Klassisch kommunistisch kommt da die erste Verfilmung der Buchtrilogie daher: aus Angst vor der Pleite wurde sie mit visuellen Reizen und Ideen überfrachtet. Streckenweise scheint für diesen Film das Wort krude erfunden worden zu sein. Daher ist es auch müßig, den Inhalt hier auch nur ansatzweise wieder zu geben. Nur soviel: zwei Mächte halten das Leben im Gleichgewicht. Die „Daywatch“ und „Nightwatch“ kämpfen unbemerkt von der Menschheit um die Vorherrschaft. Ein unbedarfter Sterblicher fordert sie heraus. Und scheitert – wie der Film – an seinem Anspruch.

4 Punkte von chriskrank:
der film um den kampf der zwei armen des guten und des bösen spannt sich um die legende, dass eines tages ein "auserwählter" (altbacken, aber immer wieder spannend) das gleichgewicht zugunsten einer seite entscheiden wird. dies ist eingeflochten in den hintergrund um den "helden" (ist er wirklich der held?), der einen kleinen Jungen vor einer vampirin beschützen muss.dann müssen sich die "wächter der nacht", denen er angehört und die die aufpasser in der nacht darstellen, während ihre counterparts die wächter des tages sind, auch noch um einen geheimnisvollen wirbel kümmern, der moskau bedroht. schade nur, dass diese wirbelgeschichte am ende unspektakulär aufgelöst wird. im endeffekt ist das einer der filme, die man sich nur einmal angucken sollte; beim zweiten mal ist es langweilig. (für buchliebhaber: Übrigen ist das die verfilmung des gleichnamigen buches)

3 Punkte von the von Stücks:
Das Buch darf man vorher nicht gelesen haben, denn dann gerinnt einem der Empörungsschaum in den Lefzen. Die Originalstory ist so richtig schön durchgewurstet und deformiert, nur noch Sinnfragmente sind übrig geblieben. Der Fim ist üppig mit Spezialeffekten und Bildgewalt ausgestattet, was schon toll ist, aber das brauchts auch, damit der Konsument nicht anfängt, nachzudenken und sich fragt, was das alles soll. Zweimal anschauen lohnt sich tatsächlich nicht, nur, wenn man sich Olgas Verwandlung von der Eule in einen Menschen in Zeitlupe anschauen möchte.

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