Blättern  

Suche

Suche
WestEnd Logo

Broken Flowers

USA, Frankreich 2005

DVD 106min

Standort

WestEnd Regisseure A-Z

Sprachen
Deutsch, Englisch   
Untertitel
Deutsch, Englisch   
Regie
Jim Jarmusch
Drehbuch
Jim Jarmusch
Kamera
Frederick Elmes
Musik
Mulatu Astatke
Produzent
Jon Kilik, Stacey E. Smith
Schauspiel
Tilda Swinton, Bill Murray, Julie Delpy, Frances Conroy, Jeffrey Wright, Chloe Sevigny, Jessica Lange, Sharon Stone, Christopher McDonald, Alexis Dziena, Heather Simms, Brea Frazier
Genre
Komödie
Inhalt
Über Jim Jarmuschs und Bill Murrays lakonischen Roadtrip zu den in Amerika verstreuten Ex-Freundinnen muss man nicht viel sagen. In der Publikumsgunst einer der großen Gewinner des Kinojahres 2006.

Kommentare

5 Punkte von Lars Tuncay:
Wunderbar, wie Jim Jarmusch den im Alter immer besser werdenden Bill Murray auf Selbstfindungstrip schickt. Traumhaft, welch lakonischen Ton er dabei anschlägt. Angereichert durch einem wundervollen Soundtrack und vielen, vielen skurillen Charakteren gelingt vielleicht der beste, sicherlich aber der erfolgreichste Film von Jim Jarmusch.

5 Punkte von Shakaar:
- Gegensätzlich; Don Johnsten (Bill Murray) der melancolische verlassende Singel, während sein Freund und Nachbar Winston (Jeffrey Wright) als übereifriger und lebensfroher Vollzeitvater im Leben steht.
- Überraschend; "...ein Sohn, Winston was soll ich tun...?"
- Lehrreich; Genötigt der Ressignation über die Veränderung entgegen zutreten,
- Spannend; beginnt die Reise des Don Johnsten in Richtung Vergangenheit.
- Skurill; Treffen wir dabei auf die unterschiedlichsten Charaktere aus Don´s jüngern Leben.
- Überspitzt; Wie man es nur aus dem echtem Leben kennt und obendrein,
- Witzig; nicht nur für die ewigen Streiter von. "Miami Vice"
Ein brillanter und bestechend schöner Film der mit schauspielerischer Perfektion glänzt.

4 Punkte von Liv:
Als ich den Film zum ersten Mal im Kino sah, erfasste mit ein 90minütige Starre der Faszination - v.a. die Einfachheit der Bildsprache, die hintergründige Komik der Dialoge und Einstellungen, die charakterstarken Darsteller/-innen, der smoothe Soundtrack, und ganz besonders: die cineastisch vielleicht ein wenig elitäre, aber nicht minder großartige Reminisenz auf Jean Eustache im Vorspann (Anm.: Liebe Alpha60, bis zum heutigen Tag warte ich auf einen Film von Jean Eustache in der Filmgalerie...). Allerdings musste ich beim zweiten Sehen meine Grandezza relativieren - ´Broken Flowers´ verzögert durch einige Längen, Jarmusch´ Lakonie als redundantes Selbstzitat. Am Ende war ich eigentlich nur wirklich begeistert von einigen guten, wirklich komischen Momenten, und (im empfehle an dieser Stelle den Film im O-Ton) der hinreißenden, monumentalen Sharon Stone.

2 Punkte von M.:
Auch wenn "Broken Flowers" viel gelobt wurde, mir gefiel er nicht. Bill Murray liefert zwar wieder ein minimalistisches Mimikspiel, das seinesgleichen sucht, aber seine Suche nach dem Sohn bzw. seiner Vergangenheit (und somit einer Interpretationshilfe für seine dröge Gegenwart und Zukunft) fand ich alles andere als kurzweilig. Seine ehemaligen Geliebten, die er besucht, nahmen teils recht abstruse Wege in ihrem Leben, was ich übertrieben fand. Sicher könnte man dies als \'amerikanischen Querschnitt\' auslegen, aber überzeugt hat es mich nun mal nicht. Leider nur eine 2.

1 Punkte von anonym:
Langweilig

5 Punkte von anonym:
überhaupt nicht langweilig!

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb