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Pulse
Kairo/回路

Japan 2001

DVD 118min

Standort

WestEnd DVD-Katalog/ FarEast Horror

Sprachen
Deutsch, Japanisch   
Regie
Kiyoshi Kurosawa
Drehbuch
Kiyoshi Kurosawa
Kamera
Junichirô Hayashi
Musik
Takefumi Haketa
Schauspiel
Koji Yakusho, Shun Sugata, Kumiko Aso, Jun Fubuki, Sho Aikawa, Shinji Takeda, Haruhiko Katô,  Koyuki, Kurume Arisaka
Empfohlen von
Mitarbeiter
Genre
Horror
Stichworte
Far East, Einsamkeit
Inhalt
Schaurig-finstere Parabel über Einsamkeit und Entfremdung in Zeiten des vernetzten "Global Village". Einer der besten Filme der neueren Japanhorror-Welle.

Kommentare

2 Punkte von Lars Tuncay:
Das ist er also: "Kairo", der schockierende, berühmt berüchtigte neue Horrorschocker aus Japan. Was für eine Enttäuschung! Bei aller Liebe zum japanischen Kino, das ja in anderen Fällen mit langen Einstellungen und wortkargen Drehbüchern begeistern kann – "Pulse" ist schlicht und ergreifend stinklangweilig! Es baut sich keinerlei Spannung auf, von Horror kann nicht die Rede sein und die schauspielerischen Leistungen sind unterstes Niveau. Andere werden sicher völlig anderer Meinung sein, aber ich muss zugeben, dass "Pulse" der erste Film seit langem ist, den ich vor Ablauf der Gesamtlaufzeit aus dem Player gefeuert habe. (Solidaritätspunkt für gelungene, abgefahrene Kamereinstellungen und Bilder)

3 Punkte von JoshB:
Man hat ja Obiges: "...stinklangweilig, etc" auch schon über "Dark Water" gelesen, der letztlich doch ziemlich gut ist. Doch hier trifft die 2 Sterne Rezension oben leider zu. Dabei hatte ich so auf einen guten japanischen Horrorfilm gehofft, denn im Gefolge von "The Ring" kam zwar viel, aber nur wenig Gutes. "The Pulse" ist zwar pseudophilosophisch geladen, aber so unmotiviert im Aufbau, dass alle interessanten Ideen von späteren Unstimmigkeiten zerrieben werden. Zum Inhalt: Die Geister der Toten haben wieder einmal ein Platzproblem und seit Romero wissen wir: "If there is no more place in hell, the dead will walk on earth". Weil japanischen Filmgeister aber nicht wie amerikanische ganz körperlich aus den Gräbern brechen und albern herumstolpern (Dawn of the Dead 2004 hat das Problem ja inzwischen eindrucksvoll behoben), sondern sich moderner Medien wie Videokassetten (naja, vergleichsweise modern), Handies und eben hier des Internets bedienen, werden einige junge Leute auf ihren Bildschirmen von Geistern belästigt, ja auch, wenn sie eigentlich offline waren. Ab hier wird es dann konfus. Tote erscheinen, verbotenen Räume werden mit rotem Klebeband abgeklebt und Menschen reduzieren sich zu dunklen Flecken an der Wand, die wie Schimmel oder eben der Wasserfleck aus "Dark Water" aussehen. So eindimensional und unaufdringlich lebt der einzelne Mensch in einer singularisierten Gesellschaft, die Kritik daran gehört noch zu den sinnvollsten Dialogen. Am Ende sind die Städte leer und man fährt auf einem Schiff Richtung "letzte Hoffung"...Schade das. Alternativempfehlung z.B. "The Shutter" aus Thailand, auch hier ausleihbar...

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