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Die Reise der Pinguine
La Marche de l'empereur

Frankreich 2005

DVD 85min

Standort

WestEnd Doku - Wissen & Natur

Sprachen
Deutsch, Französisch   
Untertitel
Deutsch   
Regie
Luc Jacquet
Drehbuch
Luc Jacquet, Jordan Roberts, Michel Fessler
Kamera
Laurent Chalet, Jérôme Maison
Musik
Emilie Simon
Produzent
Yves Darondeau, Christophe Lioud, Emmanuel Priou
Stimme
Charles Berling, Romane Bohringer, Jules Sitruk
Awards
Oscar: Beste Dokumentation für Yves Darondeau, Luc Jacquet
Genre
Kinderfilm, Dokumentation
Stichworte
Tierfilm, Doku - Wissen & Natur

Kommentare

4 Punkte von Lars Tuncay:
Jedes Jahr aufs Neue ziehen tausende Kaiserpinguine auf festgelegten Routen monatelang durch die Antarktis, um sich an exakt dem selben Tag an ihrer Brutstätte einzufinden. Gegen Schneestürme, Hunger und Raubtiere verteidigen sie die Eier und bringen neues Leben auf die Welt, nur um dann erneut für die Fütterung der Neugeborenen hunderte Kilometer weiter zu wandern. Dieses faszinierende Ritual hat der französische Tierfilmer Luc Jaquet mit seinem Team in einem 14monatigen Kraftakt bei Temperaturen von 20 Grad unter Null auf 120 Stunden Filmmaterial aufgezeichnet. Die Strapazen, die dies bedeutete, sind im endgültigen Film nur zu erahnen. Im Mittelpunkt steht das Naturwunder und seine Protagonisten. In den Staaten kamen die hier gefeierten klassischen Werte , wie Familie und Zusammenhalt dermaßen gut an, dass „Die Reise der Pinguine“ (mit der Erzählerstimme von Morgan Freeman) mittlerweile mehr als 67 Mio. Dollar einspielte. Damit ist die Dokumentation der Überraschungserfolg des Kinojahres ´05, was sicherlich daran liegt, dass die bildgewaltige Reise Groß und Klein anspricht. Die Kinowelt setzt, wie die Franzosen und von Vorgängern, wie „Nomaden der Lüfte“ bekannt, auf einen ständigen Kommentar der schweigsamen Gesellen. Das heißt im Klartext: Mutter-, Vater- und Sohnpinguin kommentieren die Situationen mal simpel, mal pseudophilosophisch aus dem Off. Da wünschen sich die Eltern sicherlich mehr wissenschaftlichen Hintergrund, die Kinder wird’s nicht weiter stören. Eine bemerkenswerte Leistung ist der Film allemal.

1 Punkte von Liv:
Diese dämlichen Pinguine können mir ehrlich gesagt mal den Hobel blasen... Effekthascherische Sucht nach pittoresken Momenten im Eis... Dazu megaeinfältiges Geseiher von wegen Pinguine haben doch auch Gefühle, und die Armen, ach so grausam kalt im Eis... Das ist wohl der springende Punkt... Es geht doch schlichtweg darum, menschliche Eigenschaften möglichst plausibel auf die Tiere zu übertragen... An sich eine reguläre Absicht... Allerdings sind die gewählten Mittel derart eindimensional, dass mehr Un- als denn Wohlgefallen an den tierischen Protagonisten [welch ein Wort für die Journalisten-Kanallie - oder ´putzigen Frackträgern, auch nicht schlecht!!!] entsteht...

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