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1492 - Die Eroberung des Paradieses
1492 - The Conquest of Paradise

USA, Frankreich, Grossbritannien, Spanien 1992

DVD 155min

Standort

WestEnd Regisseure A-Z

Sprachen
Deutsch, Englisch   
Untertitel
Deutsch   
Regie
Ridley Scott
Drehbuch
Roselyne Bosch
Kamera
Adrian Biddle
Musik
 Vangelis
Produzent
Ridley Scott, Iain Smith, Alain Goldman
Schauspiel
Gérard Depardieu, Sigourney Weaver, Mark Margolis, Kevin Dunn, Michael Wincott, Frank Langella, Tcheky Karyo, Angela Molina, Steven Waddington, Armand Assante, Fernando Rey, Arnold Vosloo, Jack Taylor, Kario Salem, Loren Dean, Fernando Guillén Cuervo, Juan Diego Botto, Achero Mañas
Genre
Historienfilm, Abenteuerfilm
Inhalt
Die Entdeckungsreisen des in Genua geborenen Christopher Columbus (1451-1506). Exzellent fotografiertes Abenteuer. (s.a. "Christopher Columbus", John Glen)

Kommentare

3 Punkte von Tino:
Columbus (Gerard Depardieu) will beweisen, dass der Seeweg nach Westen nicht in die Hölle, sondern zu einem neuen Kontinent führt. Der königliche Wissenschaftsrat findet die Idee nicht so toll und lehnt die Unterstützung ab. Doch Columbus erhält über einige Umwege eine Audienz bei der spanischen Königin (Sigourney Weaver), imponiert ihr und erhält drei Schiffe. Nach vielen Wochen ist endlich Land in Sicht und die Entdecker nehmen Kontakt mit den Eingeborenen auf. Sie begegnen sich friedlich, errichten ein Fort und hinterlassen 39 Freiwillige, die auf der Insel ausharren, bis Columbus mit der zweiten Expedition und 1500 Männern zurückkommen würde. Bei der Ankunft der zweiten Expetition stellt sich heraus, dass die Freiwilligen massakriert und das Fort niedergebrannt wurde. Columbus versucht die Ordnung wiederherzustellen und legt sich dabei mit dem spanischen Adel an. Geblendet von seiner Utopie einer neuen friedlichen Welt, verliert er die Zügel aus der Hand. Die neue Welt versinkt in Gewalt und Chaos. Am Ende kehrt Columbus als Gefangener zurück nach Spanien und Vespucci entdeckte an seiner Stelle das Festland. Die Ausstattung des Historienfilms ist gänzlich überzeugend und authentisch. Die Größe des historischen Ereignisses kommt aber nicht ganz zur Geltung. Irgendwas fehlt dem Film, um als Epos bezeichnet zu werden. Vielleicht liegt es an dem Soundtrack von Vangelis, der einen immer auf Henry Maske warten lässt.

2 Punkte von Liv:
Ridley Scott ist grundsätzlich zu misstrauen, viel zu nah steht er dem Studio-System und den daraus resultierendem Hollywood-Abfall. "1492" verlässt sich zu sehr auf Oberflächlichkeiten - trotz überwältigender Bilder entsteht ein ziemlich enttäuschendes Historiengemälde. Weder Bewegung noch Spannung versuchte der Regisseur zu etablieren - stattdessen ist der Film vor allem geprägt von deutlicher Langatmigkeit.

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb