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Das indische Grabmal
Il sepolocro indiano / Le tombeau hindou

Frankreich, Italien, BRD 1958

DVD 102min

Standort

WestEnd Regisseure A-Z

Sprachen
Deutsch   
Regie
Fritz Lang
Drehbuch
Fritz Lang, Werner Jörg Lüddecke
Kamera
Richard Angst
Musik
Michel Michelet, Gerhard Becker
Produzent
Artur Brauner
Literaturvorlage
Thea von Harbou
Schauspiel
Richard Lauffen, Claus Holm, Paul Hubschmid, Valéry Inkijinoff, Debra Paget, Panos Papadopulos, Sabine Bethmann, Walter Reyer
Genre
Abenteuerfilm
Stichworte
Literaturverfilmung
Inhalt
Fortsetzung des Indien-Abenteuers "Der Tiger von Eschnapur".

Kommentare

3 Punkte von Stefan Senf:
Kitsch pur. Das einzige, was diese Verfilmung der 20 Jahre zuvor entstandenen ersten Tonfilmfassung voraus hat, ist die Farbe - und das, obwohl Regisseur von immens größerem Kaliber als Richard Eichberg war. Knattermimen, wohin man schaut, eine triefende Kolportagegeschichte, die einen unangenehmen teutonischen Beigeschmack hat, und Drehorte, die einen künstlichen, staubigen Eindruck machen. Immerhin ist die Arbeit von Kameramann Richard Angst bemerkenswert - niemals habe ich eine so täuschend perfekte Ausleuchtung einer im Studio gedrehten Außenszene sehen dürfen. Lang selbst benannte für sich den Film um in "Das KINDISCHE Grabmal" - kann es ein deutlicheres Zeichen dafür geben, wie gering seine Meinung von seinem eigenen Film war? Seltsamerweise übt das Ganze durchaus einen gewissen Reiz aus, auch wenn dieser vor allem trashiger Art ist. Paul Hubschmid könnte auch heute noch für die Damenwelt ein Blickfang sein, Debra Paget ist es für die Herren der Schöpfung ganz gewiss. Für einen verregneten Sonntagnachmittag zur totalen Entspannung

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb