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Der schmale Grat
The Thin Red Line

USA, Kanada 1998

DVD 170min

Standort

WestEnd Regisseure A-Z

Sprachen
Deutsch, Englisch, Spanisch   
Untertitel
Deutsch, Englisch, Spanisch   
Regie
Terrence Malick
Drehbuch
Terrence Malick
Kamera
John Toll
Musik
Hans Zimmer, Ryeland Allison, Gabriel Fauré
Produzent
John Roberdeau
Literaturvorlage
James Jones
Schauspiel
George Clooney, Sean Penn, Woody Harrelson, Mickey Rourke, John C. Reilly, John Cusack, Adrien Brody, Nick Nolte, Tim Blake Nelson, Elias Koteas, Jared Leto, John Travolta, Mark Boone Junior, Ben Chaplin, Dash Mihok, Don Harvey, Thomas Jane, James Caviezel, John Savage, Gordon MacDonald, Larry Romano
Awards
Berlinale: Goldener Bär
Genre
Drama, Action
Stichworte
Kriegs-/Antikriegsfilm
Inhalt
Die Landung der Amerikaner auf der Pazifikinsel Guadalcanal 1942 als teils episch-meditatives Kriegsfilmmeisterwerk des nach "Badlands" und "In der Glut des Südens" für 20 Jahren abgetauchten Regisseurs Terrence Malick. Nach dem Roman des "Verdammt in alle Ewigkeit"-Autors James Jones.

Kommentare

5 Punkte von T- Bone Steak:
Malick...Hmm, ich weiß wie ich im Kino saß, dachte, der Malick schafft es nicht nochmal, er hat sich die Latte mit seinen Vorgängerfilmen selbst zu hoch gelegt...und dann auch noch ein Kriegsfilm. Kein Genre, mit dem man schneller auf die Schnauze fallen kann. Wie dem auch sei, ich habe mir den Film damals gleich nochmal in der Spätvorstellung angeschaut. Mit welcher Beharrlichkeit Malick mitten im Grauen nach Schönheit sucht...und wie er sie findet und wie er sie inszeniert...

5 Punkte von Björn Siebert:
Ein dummes Timing war das. Als Terrence Malicks Kriegsfilm "A Thin red line" in den Kinos startete lief Spielbergs patriotisches Monstrum von einem Film mit Namen "Saving Private Ryan" gerade in allen Blockbusterbuden, und zwar in den großen Räumen. So hatten wenige Leute Lust sich auch noch einen zweiten Kriegsfilm reinzuziehen. Die Kritiker hingegen fanden es damals irre toll beide Filme miteinander zu vergleichen. Und was hats gebracht? Die Kinozuschauer waren leider im falschen Film die Kritiker haben damals wenig verstanden. Malicks Film wurde völlig unterbewertet. Heute ist er das was er ist: Ein Wunderwerk, eine philosophische Abhandlung über Natur, die Zerstörung der Natur, über Vergänglichkeit unseres Schaffens, über Krieg, Zerstörung und Schönheit. All unser tun, all unsere Gewalt die wir uns selber und unseren Feinden antun, die wir der Natur zufügen ist ein unbedeutendes Nichts gegenüber dem Wunder der Schöpfung und der Liebe, dies ist Terrence Malicks bedeutende und doch so simple Aussage (Deshalb ist die Ebene der Liebesgeschichte auch so bedeutend in diesem Film). "The thin red line" ist viel mehr als ein Kriegsfilm. Martin Heidegger wäre stolz auf den Kinophilosophen Malick gewesen. Das dritte Meisterwerk von Terrence Malick.

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb