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Klimt

Frankreich, Österreich, Grossbritannien, BRD 2006

DVD 97min

Standort

WestEnd Drama - Europa & Welt

Sprachen
Deutsch, Englisch   
Regie
Raoul Ruiz
Drehbuch
Gilbert Adair, Raoul Ruiz
Kamera
Ricardo Aronovich
Musik
Richard Wagner, Jorge Arriagada
Produzent
Andreas Schmid, Paulo Branco, Dieter Pochlatko, Arno Ortmair
Schauspiel
John Malkovich, Georg Friedrich, Martin Brambach, Veronica Ferres, Saffron Burrows, Stephan Dillane, Erwin Leder, Aglaia Szyszkowitz, Annemarie Düringer, Joachim Bissmeier, Marion Mitterhammer, Paul Hilton, Alexander Strobele, Sandra Ceccarelli, Julie Bräuning
Genre
Drama
Stichworte
Biografie
Inhalt
Der Maler Klimt liegt im Sterben und erinnert sich an Stationen in seinem Leben. Im Fieberwahn vermischen sich Traum und Realität.

Kommentare

4 Punkte von massive4r7:
Was für ein künstlerischer, poetischer Film! Raoul Ruiz wollte keinen klassischen Biopic drehen und John Malkovich hat auch nur unter dieser Voraussetzung zugesagt. Ruiz hat mit diesem Film sein Bild von Klimt, seiner Zeit und seiner Umwelt umgesetzt. Es ist mehr eine Interpretation des Lebens und der Werke Gustav Klimts, als das bloße Nachfilmen einer Biographie. Der Film führt den Zuschauer durch eine Welt, die nur zu einem Teil Realität, zum anderen Teil Phantasie und zu einem weiteren Teil Wahnsinn ist, voller Bilder, die aus Klimts Hand zu stammen scheinen. Die Außenwelt scheint mit Klimts Innenwelt zu verschmelzen. Auch an erotischen Bildern fehlt es nicht, ohne jedoch zu viel zu zeigen oder plump zu werden, aber auch ohne verklemmt oder zu scheu zu sein. Mit Malkovich (Klimt), Ferres (Emilie Flöge aka Middi) und Nikolai Kinski (Egon Schiele) ist der Film, sowohl was die Optik, als auch die schauspielerische Leistung angeht, gut besetzt. Die anderen Menschen kann ich nicht gut beurteilen. Das ist auch eines von zwei kleineren Mängeln dieses Films. Wenn einer sich (wie ich) mit Klimts Leben nicht gut auskennt, fühlt er sich anfangs etwas verloren. Trotzdem ist der Film sehenswert, weil man einerseits die Ästhetik des Films auch so sehr gut genießen kann und andererseits Lust bekommt mehr über diesen Mann herauszufinden. Das zweite kleine Problem ist, dass er im O-Ton englisch ist und alle einen östereichischen Akzent haben, was so oft bei US-Filmen der Fall ist (weswegen wohl manch ein weniger begabter Ami meint alle sprächen Englisch und haben nur einen regionalen Akzent). Ich muss zugeben die Synchro ist gar nicht schlecht geworden und ist eine gute Möglichkeit für alle, die das Englisch nicht so gut verstehen und auf Untertitel nicht verzichten können, denn es gibt leider keine.

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb