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Zugvögel - Einmal nach Inari

Finnland, BRD 1997

DVD 87min

Standort

WestEnd Komödie - deutsch

Sprachen
Deutsch   
Regie
Peter Lichtefeld
Drehbuch
Peter Lichtefeld, Luisa Roger
Kamera
Frank Griebe
Musik
Christian Steyer, Adriano Celentano, Eino Grön
Produzent
Jörn Rettig
Schauspiel
Joachim Król, Nina Petri, Peter Lohmeyer, Hilmi Sözer, Kati Outinen, Jochen Nickel, Kari Väänänen, Peter Franzén, Outi Mäenpää, Péter Franke, Miklos Königer, Pauli Pentti, Juuso Hirvikangas, Antje Schmidt
Genre
Komödie, Kriminalfilm
Inhalt
Ein schräger Vogel aus Dortmund auf dem Weg nach Inari in Finnland zu einem Wettbewerb für Kursbuchprofis, verfolgt von einem coolen Kommissar. Liebevoll-lakonisches Roadmovie mit einer Paraderolle für den Charaktermimen Joachim Krol.

Kommentare

4 Punkte von Tino:
Hannes kennt sämtliche Zugverbindungen in der Welt. Um an einem Wer-findet-die-schnellsten-Zugverbindungen-Wettbewerb in der nördlichsten Stadt Europas teilzunehmen, möchte er von seinem Chef eine Woche Urlaub. Letzterer kann Sonderwünsche nicht sonderlich ausstehen und setzt Hannes kurzerhand auf die Strasse. Hannes verabschiedet sich mit einem Faustschlag in das Gesicht des Peinigers und macht sich auf dem Weg nach Inari, mit dem Zug natürlich. Das Problem ist nur, dass Chef ermordet aufgefunden wird. Der Verdacht fällt sofort auf Hannes. Der weiß noch nichts von seinem Glück. Er verliebt sich in der Zeit in die Finnin Sirpa, die Hannes` Faszination zur Bahn teilt. Sie steht aber nicht auf die schnellsten, sondern auf die schönsten Verbindungen. Das wird Hannes den Sieg kosten. Der Film ist eine Hommage an das Bahn fahren, erspart sich Aktioneinlagen und wird trotzdem, vor allem von Joachim Krol, am Leben gehalten. Nicht der bombastische Kinoabend, eher was zum chillen für Schlechtwetterstunden, aber trotzdem gut.

4 Punkte von Liv:
"Zugvögel...Einmal nach Inari" ist einer der Filme, die nicht von der Aktion leben, sondern von der Stille dazwischen. Leider wird dieses Prinzip gnadenlos und mit aller Konsequenz durchgeführt, so dass nach der Hälfte des Films sich ein wenig Langeweile einschleicht, da mancher Moment doch ein wenig an Leerlauf erinnert. Dieses Prinzip wird immer wieder gerne im aktuellen deutschen Film (d.h. die letzten 8 Jahre betreffend), v.a. im Kurzfilmgenre benutzt. Überdem besitzt der Film allerdings ein starkes Band zu seinen Schauspielern und dessen eigenartigen Motivationen.

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