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Scoop - Der Knüller
Scoop

USA, Grossbritannien 2006

DVD 96min

Standort

WestEnd Regisseure A-Z

Sprachen
Deutsch, Englisch   
Untertitel
Deutsch   
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Regie
Woody Allen
Drehbuch
Woody Allen
Kamera
Remi Adefarasin
Produzent
Letty Aronson, Charles H. Joffe, Helen Robin, Jack Rollins
Schauspiel
Woody Allen, Scarlett Johansson, Julian Glover, Hugh Jackman, Ian McShane, Kevin McNally, Charles Dance, Margaret Tyzack, Elizabeth Berrington, John Standing, Geoff Bell, Anthony Head, Christopher Fulford, Alexander Armstrong, David Schneider, Meera Syal, Phil Cornwell, Richard Johnson, Victoria Hamilton, John Light, Matt Day, Mark Heap, Robyn Kerr
Genre
Komödie, Thriller, Kriminalfilm
Stichworte
Serial Killer, Detektiv
Inhalt
Woody Allens komödiantischer Nachtrag zu Match Point. Wieder in England gedreht, wieder mit Scarlett Johannson in einer tragenden Rolle. Herausgekommen ist einen lockere Detektivgeschichte mit Tempo und Wortwitz.

Kommentare

4 Punkte von Lars Tuncay:
Ach, Woody. Auf Dich ist doch immer Verlass. Nach dem stilvollen Ausflug ins Krimigenre mit „Match Point“ ist Woody Allen mit „Scoop“ nun wieder auf komödiantischem Terrain unterwegs. Dabei hat er offensichtlich Gefallen an Scarlett Johansson und dem englischen Tee gefunden. Denn wieder spielt die bezaubernde Blonde die weibliche Hauptrolle in einem Mordkomplott in der englischen Hauptstadt. Diesmal allerdings nicht als Opfer, sondern als Ermittlerin wider Willen. Als der amerikanische Zauberkünstler Splendini (Woody Allen) die junge Sondra Pransky (Johansson) für einen Trick auf die Bühne holt, erscheint ihr der Geist des verstorbenen Reporters Joe Strombel (Ian McShane) und offenbart ihr seinen letzten Knüller: der Millionärssohn Peter Lyman (Hugh Jackman) soll der berüchtigte „Tarot-Killer“ sein. Sondra schleicht sich in sein Leben ein und verliebt sich in den Charmeur. Ein so gutherziger Mensch kann doch nicht zu einem Mord fähig sein. Oder doch? Eine klassische Mordsgeschichte, ein klassischer Woody: „Scoop“ ist gute Unterhaltung mit dem typisch trockenen Witz des New Yorkers. Die Wortduelle sind voll von Anspielungen und Zweideutigkeiten, die die hektische Quasselstrippe diesmal auch wieder selbst vom Stapel lässt. Mit der spielfreudigen Scarlett Johansson hat er zudem eine Muse gefunden, die jugendlichen Schwung in seine Inszenierung bringt. Auf jeden Fall schön, Dich wieder bei Form zu erleben, alter Freund.

5 Punkte von Liv:
Nachdem ich ´Scoop´ gesehen hatte, bin ich direkt in den Park, um Eichhörnchen zu vergiften. Gibt es ein sahnigeres Kompliment. Kurz vor dem Film hatte ich noch tiefgreifend die Fischfrikadellen vom Mittag wieder ausgekotzt, doch dank Allens unvergleichlich leichtfüßiger Dramaturgie habe ich meine inneren Wertvorstellungen wieder im Griff. Reumütige Tränen der Lust brennen Furchen der Bewunderung in meine keuschen Wangen.

5 Punkte von Xx.:
Für Sätze wie "Früher war ich Jude... mittlerweile bin ich zum Narzismus konvertiert" sollte man dem Woody mal wieder nen Oscar in die Hand drücken... wenn das scheiß Ding nur nicht so wertlos wäre... also sollten wir ihn anders ehren... und zwar mit einer tiefen Verbeugung vor jemandem, der es schafft, in einem Satz ein grundlegendes Problem unserer Kultur auf den Punkt zu bringen, und damit dem Zuschauer die Tränen in die Augen zu treiben... vor lachen natürlich!!! groß, größer, woody!

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