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Der gute Hirte
The Good Shepherd

USA 2006

DVD 167min

Standort

WestEnd Polit-Thriller

Sprachen
Deutsch, Englisch, Spanisch   
Untertitel
Deutsch, Englisch, Spanisch, Bulgarisch   
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Regie
Robert De Niro
Drehbuch
Eric Roth
Kamera
Robert Richardson
Musik
Marcelo Zarvos, Bruce Fowler
Produzent
Francis Ford Coppola, Jane Rosenthal, James G. Robinson
Schauspiel
Michael Gambon, Robert De Niro, Matt Damon, John Turturro, William Hurt, Angelina Jolie, Alec Baldwin, Martina Gedeck, James Faulkner, Billy Crudup, John Sessions, Joe Pesci, Timothy Hutton, Laila Robins, Gabriel Macht, Keir Dullea, Amy Wright, John Hill, Michael Melvoin
Genre
Thriller, Drama, Kriminalfilm
Stichworte
Spionage, Familie, Agenten, Politik
Inhalt
Robert De Niro beschreibt in seiner zweiten Regiearbeit ein Psychogramm des Geheimdienstwesens: Der Agent Edward Wilson (Matt Damon) soll nach der gescheiterten US-Invasion Kubas 1961 in den eigenen Reihen einen Verräter finden. In dieser heiklen Situation erinnert er sich an die Stationen seiner Karriere und reflektiert erstmals sein Versagen als Vater und Ehemann.

Kommentare

3 Punkte von Björn Siebert:
Erste Regiearbeit von Robert de Niro nach "In den Straßen der Bronx" seinem Debüt als Regisseur, dazwischen lagen nicht die besten Jahre, gerade Anfang des neuen Millenniums hatte man das Gefühl, dass Robert de Niro nicht mehr wußte, was er mit seiner Schauspielkunst anfangen sollte. Nun als wieder einmal hinter der Kamera, es geht um die Entstehung der CIA. Was spannend klingt, wird unter der Leitung von de Niro zu einem zähen, langweiligen und großspurigen Brocken Hafergrütze. Keine Erkenntnis und keine Unterhaltung, das ist ein Todesurteil, auch die Darsteller machen nur bedingt Spaß, Angelina Jolie ist wie immer fehlbesetzt (Gott, wann lernt die Frau wohl mal schauspielern?), Alec Baldwin hingegen spielt alle genervten Stars an die Wand. Michael Althen hat im übrigen in der FAZ eine ganz interessante Kritik über den Film geschrieben hier ein paar Sätze: Der Film dreht sich beinahe um nichts - obwohl es natürlich um alles geht, namentlich darum, wie die CIA wurde, was sie ist -, der Held scheint sich vor unseren Augen aufzulösen und mit ihm beinahe auch Matt Damon, der Star, der ihn spielt, so dass man auch hier von verschärfter Dekonstruktion sprechen könnte, wie man sie eher im Museum, wenigstens aber im kunstsinnigeren Forum der Berlinale vermuten würde. […] Denn als Regisseur scheint es De Niros Projekt, den Schauspielern den Glamour auszutreiben - und das ist ja auch nur folgerichtig in einer Welt, in der der Einzelne nur ein Rädchen im Spiel der Mächte ist.“ (FAZ 14.02.2007) Das klingt fein, ist am Ende aber 167 Minuten lang. So viel Zeit muß man erstmal im Leben für mittelmäßige Filme übrig haben...

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