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Der letzte König von Schottland
The Last King of Scotland / In den Fängen der Macht

Grossbritannien 2006

DVD 121min

Standort

WestEnd Polit-Thriller

Sprachen
Deutsch, Englisch   
Untertitel
Deutsch, Englisch, Türkisch   
Regie
Kevin Macdonald
Drehbuch
Peter Morgan, Jeremy Brock
Kamera
Anthony Dod Mantle
Musik
Alex Heffes
Produzent
Andrew Macdonald, Lisa Bryer
Literaturvorlage
Giles Foden
Schauspiel
Simon McBurney, Forest Whitaker, James McAvoy, Gillian Anderson, Kerry Washington, Adam Kotz, Peter Salmon
Awards
Oscar: Bester Hauptdarsteller für Forest Whitaker
BAFTA: Bester Hauptdarsteller für Forest Whitaker
BAFTA für Peter Morgan, Jeremy Brock
Empfohlen von
Mitarbeiter
Genre
Thriller
Stichworte
Debüt, Liaison, Entführung, Politthriller
Inhalt
Den schottischen Arzt Nicholas Garrigan (James McAvoy) verschlägt es nach Uganda. Dort hat General Idi Amin ein Regime des Terrors aufgebaut. Durch Zufall wird der Arzt dessen Leibarzt. Fasziniert von Amins vereinnahmenden Wesen, dem Luxus und den ehrgeizigen Plänen wird er bald Berater. Erst spät merkt er, wie gefährlich diese Liaison ist. Fiktive Handlung mit realem Hintergrund: Seit einem Militärputsch in den 1970er Jahren ließ Idi Amin zahllose seiner Landsleute ermorden und trieb Uganda in den Ruin. Forest Whitaker erhielt für seine Darstellung des Diktators neben dem Oscar zahlreiche Auszeichnungen auf Filmfestivals.

Kommentare

4 Punkte von plug:
Idi Armin gespielt von Forrest Whitaker ernennt einen unerfahren schottischen Weisskittel zu seinem Leibarzt. Alles in den Wirren des Wahlbetruges und der aufkeimenden Militär-Diktatur. Natürlich verspielt der Arzt Nicholas mit dem Vertrauen zu Amin auch seine seine Liebe und wird zusehens mehr in den Strudel der korrumpierten Gewaltherrschaft hineingezogen. Wacklige Kamerabilder im Stil von Traffic und der Ewige Gärtner vermitteln nebst Farbfilter eine grobkörnige Realität und dokumentarischen Charakter. Dabei ist die Chrakterstudien hier recht fiktional, aber dennoch vielschichtig und das Grauen in der Szene im Krankenhaus trieft aus allen Poren des überzeugenden Hauptdarstellers. Etwas nervig ist die deutsche Synchro von Idi Amin, der dadurch wie ein Rapper oder wie JaJaBings aus Star Wars wirkt. Es sei verziehen, denn das ist überdurchschnittliche Filmkost mit geschichtlichem Mehrwert und einer guten Portion Spannung und Gefühl. Was will man mehr?

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb