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Zodiac

USA 2007

DVD 158min

Standort

WestEnd Serienmörder

Sprachen
Deutsch, Englisch   
Untertitel
Deutsch, Englisch   
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Regie
David Fincher
Drehbuch
James Vanderbilt
Kamera
Harris Savides
Musik
David Shire
Produzent
James Vanderbilt, Mike Medavoy, Ceán Chaffin, Arnold Messer
Literaturvorlage
Robert Graysmith
Schauspiel
Robert Downey Jr., Brian Cox, Mark Ruffalo, Philip Baker Hall, Jake Gyllenhaal, John Carroll Lynch, Chloe Sevigny, John Terry, John Getz, Elias Koteas, Dermot Mulroney, Clea DuVall, Adam Goldberg, Thomas Kopache, James LeGros, Donal Logue, Zach Grenier, Candy Clark, Ione Skye, Charles Fleischer, Anthony Edwards, Adam Trese, Jason Wiles
Empfohlen von
Martin, Mitarbeiter
Genre
Thriller
Stichworte
Verbrechen, Serial Killer
Inhalt
Nach einer wahren Begebenheit inszeniert "Sieben" Regisseur David Fincher die Jagd auf einen gefürchteten Serienmörder, als ein düsteres, nicht zu entschlüsselndes Rätsel.

Kommentare

2 Punkte von the von Stücks:
Warum sind Kinotrailer immer so geschnitten, dass man denken soll, schlechte bis mittelmäßige Filme sind toll? Warum werden regelmäßig die Rezipienten verarscht, indem man die wenigen Höhepunkte eines Films zusammenschneidet und den Leuten dann als Must-see verkauft? Ich lag auf der Couch, der Film lief, 60 Minuten, 90 Minuten, und hörte nicht auf. Künstlerisch mag er einiges hergeben, aber inhaltlich.. Die Geschichte ist falsch erzählt, sie ist nicht spannend genug inszeniert, es ist, als wäre der Film eine schwarz-weiß-Projektion der Unentschlossenheit. Er findet sein Tempo nicht, sein Ziel nicht, man wartet und bemerkt, dass es vergeblich ist..

4 Punkte von Björn Siebert:
Das man auch im Jahre 2007 mal einen guten Film drehen kann, beweist gerade David Fincher, der arg gebeutelte, der nach seinem (wahrlich schlechtem) Panic Room allgemein abgeschrieben wurde, und seinen Platz in den Regiewänden der Programmvideotheken deutschlandweit verloren hatte. Nun ist er furios zurückgekehrt, mit einem Stück Geschichte aus den 70ern, aber modern inszeniert, brutal, düster und ausufernd. Zodiac ist die Mördersuche die Brian dePalma (hoffentlich) im Sinn hatte als der "Black Dahlia" drehte, und in den Sand setzte. DePalma saugte sich eine X-beliebige Auflösung aus den Fingern, während Zodiac mit dem Thema "Angst" ernst macht. So präsentiert der Film am Ende einen Mörder den der abschliessende Abspann dann wieder in Frage stellt. Der bis dato beste Hollywoodfilm 2007.

3 Punkte von plug:
Zodiac ist der neueste Streich von David Fincher und man geht seit FightClub davon aus, dass jeder seiner Filme congenial ist. Leider hatte FightClub anscheinend das, was ZODIAC nicht hat, nämlich auf den Punkt gebrachte Dramaturgie, wegen eines Top Drehbuchs und einer noch besseren Buchvorlage von Chuck Palahniuk. The Zodiac wir in Kritiken oft mit Worten "dokumentarisch" umschrieben, bleibt jedoch eine fiktionale Narration um den seit 1968 wütenden Serienkiller "The Zodiac". Finchers Herangehensweise mag dokumentarisch anmuten, macht er doch an zwei Journalisten und einigen verzweifelten Plizisten die 15 Jahre dauernde Odyssee fest, stellt Material zusammen und arrangiert anscheind die Orginalschauplätze. Jedoch fehlt dem Film die Dichte ein langes Epos zu sein und auch die Spannung, da 15 Jahre Zeitspanne mit kruden Briefchen und bösen Morden abgedeckt werden sollen. Das ist nicht unbedingt das was sich der Serienmörderfilmfan wünscht. Fincher hätte besser daran getan, wirklich einen Dokumentarfilm zu machen, oder stattdesse die Fiktion weiter auszubauen und eigene Lösungsansätze anzubieten. So bleibt ZODIAC ein Film-Zwitter zwischen Fiktion und Non-fiktion und daher mittelmäßig.

2 Punkte von Moody:
Ziemlich langatmig und vorhersehbarer Film. Bei über 2h 30-Länge wird zu viel unötig in die Länge gezogen und Wichtiges weggelassen. Von David Fincher hätte man nach "Sieben" und "Fight Club" viel mehr erwarten können.

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb