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Bug

USA 2006

DVD 102min

Standort

WestEnd Regisseure A-Z

Sprachen
Deutsch, Englisch   
Untertitel
Deutsch   
Regie
William Friedkin
Drehbuch
Tracy Letts
Kamera
Michael Grady
Musik
Brian Tyler
Produzent
Holly Wiersma, Bonnie Timmermann, Michael Burns
Schauspiel
Michael Shannon, Ashley Judd, Lynn Collins, Brian F. O'Byrne, Harry Connick Jr.
Empfohlen von
Miriam, Mitarbeiter
Genre
Thriller, Horror
Stichworte
Wahnsinn, Tierhorror
Inhalt
Peter ist besessen von imaginären Insekten, die nach seiner Überzeugung in seinem Körper für Militärzwecke gezüchtet werden. Kellnerin Agnes versteckt sich vor ihrem extrem gewalttätigen Ex-Mann. Zusammen steigern sie sich in einen Wahn von Killer-Insekten und Geheimdienst-Paranoia.

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Kommentare

5 Punkte von Björn Siebert:
"Im a canadian, it's an american, but without a gun." Dieser Satz stammt nicht aus dem Film. In Friedkins neuem Drama tauchen kaum Waffen auf, trotzdem sind sie ständig unterschwellig anwesend. Bug ist eine Bestandsaufnahme, der Patient: "Amerika". Ein fünf Personen Stück, die Vorlage ist ein Theaterstück mit selbem Titel. Friedkin beläßt es bei der Struktur eines Kammerspiels, geht aber auch einfach mal aus der Tür raus, strenge Konventionen sind für andere Filmemacher da. Es geht um ein folgenschweres Zusammentreffen zweier Personen. Peter Evans ist psychotischer Golfkriegsveteran der glaubt mit verseuchten Wanzen infiziert zu sein, dahinter lauert das CIA und die Army, eine riesige Verschwörungtheorie. Er reißt Agnes (Ashley Judd) mit in den Wahn, die Angst vor ihrem gewaltätigen Ex-Mann hat, den sie beschuldigt ihr verschwundenes Kind verkauft oder getötet zu haben. Ihre generelle Angst läßt sie in den Wahn von Killer-Insekten mit einstimmen. Natürlich wird hier in den vier Wänden des Motelzimmers auch Amerikas Paranoia beschrieben, trauriger Höhepunkt ist Ashley Judd den Satz schreiend "i am the super mother bug" Warum das Fantasy-Filmfest-Publikum da gelacht hat, bleibt ein Rätsel, denn natürlich ist die Verschwörungtherie großer Käse, die Beweise psychotische Faktenverdrehung, aber das beschreibt der Film auch so und hat Amerika nicht so den Irak-Krieg legitimiert? Bug ist hochbrisant, grundlegend politisch gemeint und damit wirklich modern und wichtig. Friedkins taucht seine Bilder in Zitate aus "Apocalypse Now" (die ständigen Überblendungen zu rotierenden Vetilatoren) und natürlich stellt der mit Alufolie ausgekleidete Raum parallelen zu einer Gesellschaft her, die in Luftschutzbunkern und unterirdischen Rückzugsräumen Schutz vor sich selbst sucht. Bug steht unter Horror im Regal, ist da allerdings genauso deplatziert wie unter Drama oder Sozialdrama. Bug ist ein (Bürger-)Kriegsfilm ohne echte Kampfhandlungen. 4 Punkte für den Film, 5 weil er die beste Szene des Jahres 2006 beinhaltet ("I am the super mother bug") gefühlte 6 Punkte weil er von William Friedkin ist ;-)

4 Punkte von Lars Tuncay:
"I am the Super Mother Bug!" Der Grund, warum dieser Satz und die dazugehörige Szene für Gelächter sorgte, ist schon nachvollziehbar, denn besagte Szene ist bewusst grotesk und treibt den vorher aufgebauten Wahn auf die tragische Spitze. Friedkin selbst erwähnt die komödiantischen Elemente in seinem Film im beiliegenden Interview. Dass besagter Moment natürlich trotzdem bitter ist, bleibt ohne Zweifel. Ein wirklich großartiger Film, der auf seine exzellenten Darsteller vertraut und auf eine erfolgreiche Theatervorlage.

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb