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Fritz Lang

05.12.1890 - 02.08.1976

Info

Obwohl Fritz Lang als einer der größten deutschen Regisseure in die Filmgeschichte einging, war er eigentlich Österreicher. Durch die Heirat mit der Drehbuchautorin Thea von Harbou erwarb er 1922 die deutsche Staatsbürgerschaft und prägte gemeinsam mit ihr das deutsche Kino maßgeblich, vor allem in der Stumm- und frühen Tonfilm-Ära. In der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg schuf er u.a. die Meisterwerke "Frau im Mond", "Spione", "M - Eine Stadt sucht einen Mörder", die "Dr. Mabuse" Filme und den legendären "Metropolis". Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 emigrierte Lang zunächst nach Frankreich, um später sein Glück in Hollywood zu versuchen. Dort war ihm jedoch kein Erfolg vergönnt. Aufgrund seiner antinationalsozialistischen Eisntellung und der offenen Kritik am Rassismus der Amerikaner geriet er bald ins Visier des Kommunistenjägers McCarthy. Mitte der Fünfziger ging Lang zurück nach Europa, konnte dort aber nicht an alte Erfolge anschließen. Seine Indien-Filme waren zwar an den Kinokassen erfolgreich, aber künstlerisch blieben sie unbefriedigend. Lang ging rund zehn Jahre später nach Amerika zurück, wo er 1976 in Beverly Hills verstarb. Vorher war er noch einmal in Jean-Luc Godards "Die Verachtung" zu sehen, an dem er auch hinter der Kamera mitwirkte.

Regie

Drehbuch

Produzent

Auftritt

Schauspiel

© der Film- und Personenbilder beim jeweiligen Studio/Vertrieb