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Theodor Loos

18.05.1883 - 27.06.1954

Info

Theodor Loos wurde 1883 als Sohn eines Uhrmachers und Instrumentenherstellers im hessischen Zwingenberg geboren. Als seine Familie nach Leipzig umsiedelte brach er den Besuch eines Gymnasiums ab und absolvierte eine Ausbildung in einer Exportfirma für Musikinstrumente in Leipzig. Danach arbeitete er noch drei Jahre in dem Unternehmen und ging nach Berlin um bei seinem Onkel eine Anstellung anzunehmen. Dort reifte langsam der Wunsch in ihm Schauspieler zu werden. 1902 begann er sodann eine Schauspielausbildung am Leipziger Theater. 1912 ging er nach Berlin zurück und erwarb sich einen Ruf als Bühnenschauspieler. Seit 1913 begann er in diversen Stummfilmen zu spielen. Mit dem Film "[[Der geheimnisvolle Wanderer]]" (1915) avancierte er zum Stummfilmstar. Weitere Stummfilme in denen er eine Rolle spielte waren unter anderem: "[[Die Niebelungen]]" (1924), "Metropolis" (1926), "[[Kurfürstendann]]" (1920). Mit Einführung des Tonfilms schaffte er es als einer von Wenigen seines Handwerks im neuen Metier Fuß zu fassen. Unter anderem spielte er in "[[M- eine Stadt sucht einen Mörder]]" (1931), "Das Testament des Dr. Mabuse" (1933), "[[Der Student von Prag]]" (1935). Ihm wurde vor allem seine Mitwirkung in unzähligen Nazipropagandafilmen dieser Zeit wie beispielsweise "[[Jud Süß]]" 1940 vorgeworfen. Nach dem Krieg war er dann bis zu seinem Tod 1954 in erster Linie als Bühnendarsteller tätig.

Schauspiel

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